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Steuern & Recht

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Mittelbare Schenkung des Erlöses aus dem Verkauf übertragener Gesellschaftsanteile


In der Übertragung von Gesellschaftsanteilen kann die mittelbare Schenkung des späteren Erlöses aus einem bereits geplanten Weiterverkauf der Anteile liegen. Die Steuer entsteht in dem Zeitpunkt, zu dem der Beschenkte gegenüber dem Schenker über die Erlöse frei verfügen kann. Der Zeitpunkt der ersten Anteilsübertragung ist schenkungsteuerlich nicht relevant. Weiterlesen

Änderung im Gesellschafterbestand einer grundbesitzenden Personengesellschaft


Die Übertragung von mindestens 95 Prozent der Anteile an einer grundbesitzenden Personengesellschaft ist nach Ansicht des Bundesfinanzhofs auch dann steuerbar, wenn der (Alt-)Gesellschafter nach der Übertragung der Anteile weiter mittelbar im vollen Umfang an der grundbesitzenden Personengesellschaft beteiligt bleibt. Die entstandene Grunderwerbsteuer wird insgesamt jedoch nicht erhoben, wenn der teils unmittelbar, teils mittelbar über eine Kapitalgesellschaft beteiligte Gesellschafter der grundbesitzenden Personengesellschaft seine Anteile auf eine andere Personengesellschaft überträgt und er an dieser – zwischengeschalteten – Personengesellschaft unmittelbar allein beteiligt ist.
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Keine wesentliche Beteiligung bei im Voraus geplanter Anteilsreduzierung auf 25%


Eine wesentliche Beteiligung ist nicht anzunehmen, wenn im Zuge mehrerer Anteilsübertragungen zwar vorübergehend in der Person eines Gesellschafters die Beteiligungsgrenze von 25% (nach altem Recht) überschritten wird, dieser Gesellschafter nach dem Gesamtvertragskonzept aber endgültig nur mit genau 25% beteiligt werden soll und auch wird.

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Übertragung von Anteilen als Voraussetzung für eine Geschäftsveräußerung im Ganzen


Im Urteil SKF hatte der Europäische Gerichtshof im Jahr 2009 festgehalten: Die Veräußerung einer Beteiligung kann als nicht umsatzsteuerbare Geschäftsveräußerung im Ganzen anzusehen sein. Der Bundesfinanzhof hat die Anforderungen an eine solche Geschäftsveräußerung im Ganzen nun konkretisiert. In seinem dazu erlassenen Urteil geht er außerdem darauf ein, unter welchen Umständen Eingangsleistungen für eine steuerfreie Anteilsveräußerung mit dieser direkt und unmittelbar zusammenhängen. Welche Konsequenzen das für den Vorsteuerabzug aus diesen Eingangsleistungen hat, skizziert der folgende Beitrag.

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Anteilswechsel: Verlustvorträge bei Aufwärtsverschmelzungen nicht gefährdet


Werden Tochterunternehmen im Zusammenhang mit einem Anteilswechsel von mehr als 50 Prozent auf ihre Muttergesellschaft verschmolzen, fehlt es am erforderlichen sachlichen Zusammenhang zwischen dem Anteilswechsel und der Zuführung neuen Betriebsvermögens.

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