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Steuern & Recht

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Vorsteueraufteilung bei gemischt genutzten Gebäuden


Bei Errichtung eines gemischt genutzten Gebäudes richtet sich die Vorsteueraufteilung nach dem Flächenschlüssel. Eine Aufteilung nach dem Umsatzschlüssel ist aber dann zwingend, wenn erhebliche Unterschiede in der Ausstattung der verschiedenen Zwecken dienenden Räume bestehen. Weiterlesen

Flächenschlüssel statt Umsatzschlüssel bei der Vorsteueraufteilung


Bei der Vorsteueraufteilung aus der Errichtung eines gemischt genutzten Gebäudes ist ein objektbezogener Flächenschlüssel anzuwenden, da dieser eine präzisere Bestimmung des Pro-rata-Satzes ermöglicht als der auf die Gesamtumsätze des Unternehmens bezogene Umsatzschlüssel. Der höchstrichterlichen Entscheidung vorausgegangen war eine Klarstellung seitens des Europäischen Gerichtshofes zu dieser Thematik. Weiterlesen

EuGH zur Vorsteueraufteilung nach Umsätzen


Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hält es grundsätzlich für denkbar, dass bei Aufteilung der Vorsteuern auch ein anderer als der unionsrechtlich in Artikel 17 Abs. 5 der Sechsten Mehrwertsteuerrichtlinie vorgesehene Umsatzschlüssel angewendet werden darf, hat dies allerdings an bestimmte Voraussetzungen geknüpft und die nationalen Gerichte in die Pflicht genommen. Weiterlesen

Vorlage des Bundesfinanzhofs: Ist die Einschränkung des Umsatzschlüssels mit Europarecht vereinbar?


Die Ausgabe September 2009 Ihres pwc: steuern+recht informierte Sie über ein Urteil des Finanzgerichts Niedersachsen. Das Gericht hatte damals entschieden: Paragraf 15 Absatz 4 Satz 3 Umsatzsteuergesetz verstößt gegen geltendes Gemeinschaftsrecht. Wie zu erwarten war, hat die Finanzverwaltung gegen dieses Urteil Revision eingelegt. Der Bundesfinanzhof hat nun dem Europäischen Gerichtshof die Frage vorgelegt, ob die nationale Einschränkung des Umsatzschlüssels mit Europarecht vereinbar ist.

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