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Steuern & Recht

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Uneingeschr√§nkte Firmenwagennutzung bei „Minijob“ im Ehegattenbetrieb ist fremdun√ľblich


Die √úberlassung eines Firmen-PKW zur uneingeschr√§nkten Privatnutzung ohne Selbstbeteiligung ist nach einem Urteil des Bundesfinanzhofes bei einem „Minijob“-Besch√§ftigungsverh√§ltnis unter Ehegatten fremdun√ľblich. Der Arbeitsvertrag ist daher steuerlich nicht anzuerkennen. Weiterlesen

Auszahlung aus einem US-amerikanischen Altersvorsorgeplan nur teilweise steuerpflichtig?


Waren Beitragszahlungen zu einem US-amerikanischen Pensionsplan f√ľr eine nicht in Deutschland steuerpflichtige Person nach US-Recht steuerfrei, f√ľhren nach einem Urteil des Finanzgerichts K√∂ln sp√§tere Auszahlungen an die inzwischen unbeschr√§nkt steuerpflichtig gewordene Person nur zu einer Besteuerung des Differenzbetrags zwischen dem ausgezahlten Betrag und der Summe der hierf√ľr entrichteten Betr√§ge. Weiterlesen

PKW-Rabatte f√ľr Mitarbeiter eines verbundenen Unternehmens kein Arbeitslohn?


Gewährt ein Autohersteller den Arbeitnehmern eines verbundenen Unternehmens dieselben Rabatte beim Autokauf wie seinen eigenen Mitarbeitern aufgrund eines Werksangehörigenprogramms, so handelt es sich hierbei nicht um steuerpflichtigen Arbeitslohn. Dies hat das Finanzgericht Köln in einem aktuellen Urteil entschieden. Weiterlesen

Deutsches Besteuerungsrecht bei Zahlung eines signing bonus


Deutschland steht das Besteuerungsrecht hinsichtlich der Zahlung einer bei Abschluss des Arbeitsvertrags f√§lligen Einmalzahlung zu, die dem im Ausland ans√§ssigen Arbeitnehmer f√ľr eine k√ľnftig in Deutschland auszu√ľbende T√§tigkeit vorab gew√§hrt wurde. So die Rechtsfindung des Bundesfinanzhofs zu Artikel 15 des Doppelbesteuerungsabkommens mit der Schweiz. Weiterlesen

Besteuerung von Arbeitslohn in sogenannten Dreieckssachverhalten


Das Finanzgericht M√ľnster hat entschieden, dass ein Besteuerungsrecht f√ľr sogenannte Drittstaateneink√ľnfte nicht ohne R√ľcksicht auf die Regelungen des Doppelbesteuerungsabkommens mit dem Quellenstaat (Drittstaat), ausge√ľbt werden kann. Weiterlesen

Beschr√§nkte Steuerpflicht bei Arbeitnehmert√§tigkeit f√ľr privates Entwicklungshilfeunternehmen


Ein Arbeitnehmer, der von seinem privaten Arbeitgeber im Rahmen eines aus √∂ffentlichen Mitteln finanzierten Projekts im Ausland eingesetzt wird, ist mit seinem Arbeitslohn beschr√§nkt einkommensteuerpflichtig. In seinem Urteil beleuchtet der Bundesfinanzhof das Besteuerungsrecht Deutschlands f√ľr Eink√ľnfte aus nichtselbst√§ndiger Arbeit, die ein Steuerpflichtiger im Rahmen seiner Entsendung nach Kenia erhielt. Weiterlesen

Berechnung der 44 Euro-Freigrenze bei Sachbez√ľgen


Der Wert des vom Arbeitnehmer erlangten Sachvorteils ist mit dem um etwaige Preisnachl√§sse geminderten ‚Äě√ľblichen Endpreis‚Äú am Abgabeort anzusetzen. Ma√ügebend ist der Endverbraucherpreis und damit der im allgemeinen Gesch√§ftsverkehr von Letztverbrauchern f√ľr identische beziehungsweise gleichartige Waren tats√§chlich gezahlte g√ľnstigste (niedrigste) Einzelhandelspreis am Markt. Liefert der Arbeitgeber die Ware in die Wohnung des Arbeitnehmers, dann liegt nach der Entscheidung des Bundesfinanzhofes eine zus√§tzliche Leistung des Arbeitgebers an den Arbeitnehmer vor. Der Vorteil hieraus ist in die Berechnung der Freigrenze von 44 Euro einzubeziehen.  Weiterlesen

Kein Veranlagungswahlrecht eines US-Staatsangehörigen bei beschränkter Steuerpflicht?


Ein Staatsangeh√∂riger der USA kann keinen Antrag auf Durchf√ľhrung der Veranlagung f√ľr beschr√§nkt steuerpflichtige Personen stellen, denn dieser setzt nach Auffassung des Finanzgerichts Baden-W√ľrttemberg voraus, dass der Antragsteller Staatsangeh√∂riger eines Mitgliedstaates der Europ√§ischen Union oder eines anderen Staates ist, auf den das Abkommen √ľber den Europ√§ischen Wirtschaftsraum Anwendung findet. Die nationale Regelung ist weder aufgrund eines Widerspruchs zu v√∂lkerrechtlichen Vertr√§gen, beispielsweise in Art. 24 DBA-USA, noch wegen eines Versto√ües gegen den Gleichheitsgrundsatz im Grundgesetz verfassungswidrig. Weiterlesen

Keine aufwandsbezogene Begrenzung der typisierten privaten Kfz-Nutzungsentnahme


Auch wenn die Anwendung der sogenannten 1 Prozent-Regelung voraussetzt, dass das Fahrzeug zu mehr als 50 % betrieblich genutzt wird, bedeutet es nach einer Entscheidung des Bundesfinanzhofes nicht gleichzeitig, dass die nach der 1 Prozent-Regelung ermittelte Nutzungsentnahme auf 50 Prozent der Gesamtaufwendungen f√ľr das Kfz zu begrenzen ist.
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Werbungskosten f√ľr Homeoffice bei Vermietung an Arbeitgeber


Vermietet der Steuerpflichtige eine Einliegerwohnung als Homeoffice an seinen Arbeitgeber f√ľr dessen betriebliche Zwecke, kann er nach einer Entscheidung des Bundesfinanzhofes Werbungskosten nur geltend machen, wenn eine objektbezogene Prognose die erforderliche √úberschusserzielungsabsicht belegt. Dies haben die obersten Steuerrichter aktuell im Fall einer sogenannten zweckentfremdeten Vermietung und entgegen einer Auffassung der Finanzverwaltung entschieden.
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