PwC

Steuern & Recht

Steuern & Recht

Teilabzug des Auflösungsverlusts nur bei Einnahmen oder Einnahmerzielungsabsicht


Bei der Ermittlung des Verlusts aus der Veräußerung von Anteilen an einer Kapitalgesellschaft oder der Auflösung der Gesellschaft dürfen die Anschaffungs- und die Veräußerungskosten dann nicht zu 60 % abgezogen werden, wenn der Steuerpflichtige keine durch seine Beteiligung vermittelten Einnahmen erzielt hat. Ein Teilabzug wäre nur dann möglich, wenn er mit der Absicht zur Erzielung von Betriebsvermögensmehrungen oder Einnahmen gehandelt hätte. Weiterlesen

Nachträgliche Anschaffungskosten bei Finanzierungsmaßnahmen eines unternehmerisch beteiligten Aktionärs


Die Gewährung eines krisenbestimmten Darlehens an die AG durch einen Aktionär, der zu diesem Zeitpunkt an der Gesellschaft unternehmerisch beteiligt ist, führt nach einer Entscheidung des Bundesfinanzhofs (BFH) zu nachträglichen Anschaffungskosten der Beteiligung. Der Fall betraf die Rechtslage vor Inkrafttreten des Gesetzes zur Modernisierung des GmbH-Rechts und zur Bekämpfung von Missbräuchen.

Weiterlesen

Entstehung des Auflösungsverlustes aus GmbH-Beteiligung


Verluste aus der Beteiligung an einer in Liquidation befindlichen GmbH sind nicht schon bei Eröffnung des Gesamtvollstreckungsverfahrens zu erfassen, sondern erst in dem Jahr, in dem das auf die Beteiligung entfallende Vermögen der Gesellschaft verteilt wurde und wenn mit wesentlichen Änderungen des Verlusts nicht mehr zu rechnen ist. Weiterlesen

Übergangsregelung zum Teilabzugsverbot bei Auflösungsverlust


Für die Anwendung der ab 2011 ergänzten Regelungen zum Teilabzugsverbot kommt es nach den gesetzlichen Übergangsbestimmungen allein darauf an, dass der Auflösungsverlust in einem Veranlagungszeitraum ab 2011 entstanden ist. Ob eine Einnahmeerzielung zu dieser Zeit noch angestrebt wurde, ist unerheblich. Die ab 2011 geltende Neuregelung zum Teilabzugsverfahren ist nach Meinung des Bundesfinanzhofes auch verfassungskonform. Weiterlesen

Teilabzugsverbot eines Auflösungsverlustes bei Rückzahlung von Stammkapital


Wird bei der Liquidation einer Kapitalgesellschaft ein Teil des Stammkapitals in Form von Liquidationsraten an den Anteilseigner zurückgezahlt, sind Teileinkünfteverfahren und korrespondierend dazu das Teilabzugsverbot auch im Verlustfall anzuwenden. Weiterlesen

Abzuzinsende Bürgschaftsverpflichtung als nachträgliche Anschaffungskosten der Beteiligung


Wird ein qualifiziert an einer GmbH beteiligter Gesellschafter aus einer eigenkapitalersetzenden Bürgschaft in Anspruch genommen und begleicht er seine Schuld vereinbarungsgemäß in Raten, entstehen nachträgliche Anschaffungskosten nur in Höhe des Tilgungsanteils (Rückgriffsanspruchs). Eine spätere Änderung der Höhe der Ratenzahlung wirkt sich insofern auch auf die nachträglichen Anschaffungskosten des Gesellschafters aus. Weiterlesen