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Steuern & Recht

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Update: Vorsteuerabzug fĂŒr Kapitalbeschaffungsleistungen einer Holdinggesellschaft


Bezieht eine Holdinggesellschaft fĂŒr administrative TĂ€tigkeiten von ihrer Organtochter eine umsatzsteuerpflichtige Dienstleistungspauschale, kann sie den vollen Vorsteuerabzug aus ihren Kapitalbeschaffungsleistungen geltend machen. Denn es handelt sich dabei um Allgemeinkosten, die unmittelbar mit ihrer gesamten wirtschaftlichen TĂ€tigkeit zusammenhĂ€ngen. Weiterlesen

Kein Vorsteuerabzug einer KG fĂŒr Beratungsleistungen bei AnteilsverĂ€ußerung


Ein Vorsteuerabzug aus der Beurkundung eines Verkaufs der Anteile an einer KG und der damit zusammenhĂ€ngenden Due-Diligence-PrĂŒfung kann nur vom LeistungsempfĂ€nger vorgenommen werden, auch wenn die Kosten von der KG getragen werden. Weiterlesen

Umsatzsteuerbefreiung der Beratungsleistungen Dritter fĂŒr Investmentfonds


Die Finanzverwaltung wendet das Urteil des Bundesfinanzhofs zur Umsatzsteuerbefreiung der von Dritten gegenĂŒber Investmentfonds erbrachten Beratungsleistungen grundsĂ€tzlich an und hat zur Frage Stellung genommen, wann eine enge Verbindung der Leistungen zu der fĂŒr eine Kapitalanlagegesellschaft spezifischen TĂ€tigkeit besteht. Weiterlesen

Umsatzsteuer bei Anlageberatungsleistungen an eine Kapitalanlagegesellschaft: Vorabentscheidung erbeten


Bisher ist unklar, wie Leistungen der Anlageberatung, die ein außenstehender Unternehmer an eine Kapitalanlagegesellschaft fĂŒr das von ihr verwaltete Sondervermögen gegen Entgelt erbringt, umsatzsteuerrechtlich zu behandeln sind. Der Bundesfinanzhof hat durch Beschluss vom 5. Mai 2011 dem EuropĂ€ischen Gerichtshof diese fĂŒr die Praxis Ă€ußerst relevante Frage zur umsatzsteuerlichen Behandlung von ausgelagerten Anlageberatungsleistungen zur Vorabentscheidung vorgelegt. Nach derzeitig geltender Auffassung der Finanzverwaltung besteht fĂŒr Beratungsleistungen mit oder ohne konkrete Kauf- oder Verkaufsempfehlung allerdings eine Steuerpflicht.

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EuGH-Vorlage zur Steuerfreiheit von Beratungsleistungen an eine Kapitalanlagegesellschaft


Der Bundesfinanzhof hat dem EuropĂ€ischen Gerichtshof die Frage vorgelegt, ob sog. außenstehende Berater, die Kapitalanlagegesellschaften (KAG) beim Kauf und Verkauf von Wertpapieren fĂŒr die von der Gesellschaft verwalteten Sondervermögen gegen Entgelt beraten, umsatzsteuerpflichtige oder steuerfreie Leistungen bei der Fondsverwaltung erbringen. Die Vorlage betrifft dabei unmittelbar nur die vor dem Inkrafttreten des Investmentgesetzes bis einschließlich 2003 bestehende Rechtslage. Im Hinblick auf die Frage, ob es fĂŒr die Steuerfreiheit der durch den Beauftragten erbrachten Leistung auf die investmentrechtliche ZulĂ€ssigkeit der Beauftragung ("Auslagerung") ankommt, ist die Vorlage aber auch fĂŒr die heute bestehende Rechtslage von Bedeutung.

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