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Steuern & Recht

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Steuerfreiheit der Beteiligungsertr√§ge gemeinn√ľtziger K√∂rperschaften


Beteiligt sich eine gemeinn√ľtzige Stiftung an einer gewerblich gepr√§gten verm√∂gensverwaltenden Personengesellschaft, unterh√§lt sie nach einer Entscheidung des Bundesfinanzhofs auch dann keinen wirtschaftlichen Gesch√§ftsbetrieb, wenn die Personengesellschaft zuvor origin√§r gewerblich t√§tig war.

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Mittelbare Beteiligung: Werbungskosten des Arbeitnehmers aus B√ľrgschaftsverlusten


Mit aktuell ver√∂ffentlichtem Urteil stellt der Bundesfinanzhof klar, dass Erwerbsaufwand den Eink√ľnften zuzurechnen, zu denen der engere und wirtschaftlich vorrangige Veranlassungszusammenhang besteht. Die √úbernahme einer B√ľrgschaft durch den Arbeitnehmer zu Gunsten seines in der Rechtsform einer Kapitalgesellschaft t√§tigen Arbeitgebers kann dabei durch das Arbeitsverh√§ltnis veranlasst sein.

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Beteiligung an einer Komplementär-GmbH als notwendiges Betriebsvermögen eines Besitzeinzelunternehmens


Zum notwendigen Betriebsverm√∂gen geh√∂ren Wirtschaftsg√ľter, die ausschlie√ülich und unmittelbar f√ľr eigenbetriebliche Zwecke des Steuerpflichtigen genutzt werden. Das kann ‚Äď unabh√§ngig von ihrer H√∂he ‚Äď auch auf die Beteiligung an einer GmbH zutreffen. Hierf√ľr gen√ľgt es aber nicht, wenn mit der Beteiligungsgesellschaft lediglich Gesch√§ftsbeziehungen unterhalten werden, wie sie √ľblicherweise auch mit anderen Unternehmen bestehen. Die Zuordnung der Beteiligung an einer Komplement√§r-GmbH zum notwendigen Betriebsverm√∂gen eines Betriebsaufspaltungs-Besitzunternehmens wird nach Ansicht des Bundesfinanzhofs aber auch nicht schon dadurch ausgeschlossen, dass die Komplement√§r-GmbH weder zum Besitzunternehmen noch zur Betriebs-Kapitalgesellschaft unmittelbare Gesch√§ftsbeziehungen unterh√§lt.

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Keine Teilwertabschreibung bei Verlusten aus Fremdwährungsdarlehen der Tochter


Devisenkurs√§nderungen, welche zu einer Erh√∂hung der R√ľckzahlungsverpflichtung aus Fremdw√§hrungsdarlehen der Tochtergesellschaft f√ľhren, schlagen nicht ohne weiteres auf den Teilwert der Beteiligung an der Tochtergesellschaft selbst durch. Weiterlesen

Auslandsbeteiligungen: Abzugsverbot bei börsenkursbedingten Teilwertabschreibungen


Der Europ√§ische Gerichtshof hat unl√§ngst entschieden: In einem Fall, in dem eine inl√§ndische Kapitalgesellschaft an einer anderen Kapitalgesellschaft mit weniger als 10 Prozent beteiligt ist, verst√∂√üt der Paragraf ¬ß8b Abs. 3 K√∂rperschaftsteuergesetz 1999 gegen geltendes EU-Recht. Nach dieser umstrittenen Vorschrift tritt ein Verbot des Abzugs von Gewinnminderungen aufgrund von Teilwertabschreibungen f√ľr Beteiligungen an einer ausl√§ndischen Gesellschaft n√§mlich fr√ľher in Kraft als f√ľr Beteiligungen an einer inl√§ndischen Gesellschaft. Das Bundesfinanzministerium hat hierzu jetzt ein weiteres Anwendungsschreiben f√ľr die Praxis herausgegeben.

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Vorsteuerabzug einer Holdinggesellschaft


Eine Holdinggesellschaft, die nachhaltig Leistungen gegen Entgelt erbringt, ist wirtschaftlich t√§tig und insoweit Unternehmer. Verf√ľgt sie daneben √ľber umfangreiche Beteiligungen, die sie ohne Bezug zu ihren entgeltlichen Ausgangsleistungen h√§lt, ist sie insoweit nach dem Prinzip der wirtschaftlichen Zuordnung nur anteilig zum Vorsteuerabzug berechtigt.

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Zur Anwendung des Halbabzugsverbots bei der Veräußerung wesentlicher Beteiligungen


In seinem Urteil vom 6. April 2011 befasste sich der Bundesfinanzhof mit folgender Frage: In welchen F√§llen ist das Halbabzugsverbot des ¬ß 3 c Absatz 2 Einkommensteuergesetz bei der Ermittlung des Ver√§u√üerungsgewinns oder -verlusts nach ¬ß 17 des Gesetzes zu ber√ľcksichtigen? ‚Äď Wie das Gericht entschied und wie es seine Entscheidung begr√ľndete, fasst der folgende Beitrag f√ľr Sie zusammen.

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Steuerfreiheit von Beteiligungsertr√§gen gemeinn√ľtziger K√∂rperschaften aus gewerblich gepr√§gten Personengesellschaften


Die Beteiligung einer gemeinn√ľtzigen Stiftung an einer gewerblich gepr√§gten verm√∂gensverwaltenden Personengesellschaft ist kein wirtschaftlicher Gesch√§ftsbetrieb. Zu diesem Ergebnis kommt der Bundesfinanzhof (BFH) in einer aktuell ver√∂ffentlichten Entscheidung.

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Umsatzsteuerliche Organschaft: Konsequenzen aus aktueller Rechtsprechung gezogen


Der Bundesfinanzhof hat in mehreren Urteilen entschieden, dass es durch eine mittelbare Beteiligung nicht mehr zu einer f√ľr die umsatzsteuerliche Organschaft notwendigen finanziellen Eingliederung kommt. Bislang bejahte die Finanzverwaltung die finanzielle Eingliederung einer Kapitalgesellschaft in eine Personengesellschaft jedoch auch, wenn die Anteile nicht im Besitz der Personengesellschaft, sondern im unmittelbaren Besitz der Gesellschafter der Personengesellschaft selbst standen. In einem aktuell ver√∂ffentlichten Schreiben zieht das Bundesfinanzministerium jetzt Konsequenzen aus der st√§ndigen Rechtsprechung.

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