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Steuern & Recht

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Vorsteuerabzug auch bei fehlender Angabe des Tätigkeitsorts in der Rechnung


Eine Rechnung muss für den Vorsteuerabzug eine Anschrift des leistenden Unternehmers enthalten, unter der er postalisch erreichbar ist. Wie der Bundesfinanzhof unter Aufgabe seiner bisherigen Rechtsprechung in zwei Urteilen entschieden hat, ist es nicht mehr erforderlich, dass die Rechnung weitergehend einen Ort angibt, an dem der leistende Unternehmer seine Tätigkeit ausübt. Die geänderte höchstrichterliche Sichtweise ist Folge eines Urteils des Europäischen Gerichtshofes vom November 2017. Weiterlesen

Postalische Anschrift in der Rechnung ausreichend für Vorsteuerabzug


Das für den Vorsteuerabzug notwendige Erfordernis der „vollständige Anschrift“ in den Rechnungen ist weit zu fassen. Es genügt eine postalische Anschrift, die nicht zugleich der Ort sein muss, an dem die wirtschaftliche Tätigkeit ausgeübt wird. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) spricht sich in seinem Urteil für „jede Art von Anschrift“ aus, auch eine Briefkastenanschrift genügt den unionsrechtlichen Formerfordernissen.

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Rechnungsanforderungen zum Vorsteuerabzug auf dem unionsrechtlichen Prüfstand


Der Bundesfinanzhof erachtet verschiedene Aspekte der Rechnungsanforderung für den Vorsteuerabzug als unionsrechtlich für klärungsbedürftig und hat sich diesbezüglich in zwei Vorlagebeschlüssen an den Europäischen Gerichtshof gewandt. Im Fokus stehen dabei die Merkmale einer zutreffenden und vollständigen Anschrift – beispielsweise genügt eine  „Briefkastenadresse“ oder ist die Angabe einer Anschrift erforderlich, von wo aus die wirtschaftliche Aktivität ausgeübt wird? Weiterlesen