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Steuern & Recht

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Gewerbesteuerliche Hinzurechnung der Schuldzinsen bei Cash-Pooling


Soll- und Habenzinsen, die aus wechselseitig gewährten Darlehen innerhalb eines Cash-Pools entstehen, sind bei der gewerbesteuerrechtlichen Hinzurechnung der Schuldzinsen in begrenztem Umfang miteinander verrechenbar. Nach dem Urteil des Bundesfinanzhofs sind die vielfältigen wechselseitigen Schuldverhältnisse innerhalb eines Cash-Pools bankarbeitstäglich zusammenzufassen und fortzuschreiben. Nur der Zins, der für einen gegebenenfalls verbleibenden Schuldsaldo entsteht, ist hinzurechnungsfähig. Weiterlesen

Cash-Pool Vereinbarung mit unbestimmter Zinsabrede führt zu verdeckter Gewinnausschüttung


Wird im Rahmen eines konzerninternen Cash-Pooling-Verfahrens lediglich ein Mindest- und ein Höchstzinssatz vereinbart und verbleibt hiernach ein erheblicher Spielraum für die Berechnung der Zinsvergütung, liegt ein Verstoß gegen die Grundsätze des sogenannten formellen Fremdvergleichs vor. Weiterlesen

Herbstserie 2016: Steuer- und Rechtspraxis Kommunaler Unternehmen – Teil 7: Cash Pool und Besicherung


Cash-Pooling-Systeme sind nicht nur in Großkonzernen, sondern auch im Mittelstand ein weit verbreitetes Instrument zur Liquiditätssteuerung und -planung. Darüber hinaus dient das Cash-Pooling der Optimierung des Zinsergebnisses, indem liquiditätsstarke Pool-Gesellschaften überschüssige Liquidität innerhalb des Unternehmensverbundes zu günstigeren Konditionen als am Markt einsetzen, wodurch andere Pool-Gesellschaften zur Deckung ihrer kurzfristigen Liquidität wiederum keine externen – teureren – Finanzierungen in Anspruch nehmen müssen. Weiterlesen