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Steuern & Recht

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Update: § 50d Abs. 3 Einkommensteuergesetz ist auch bei Zinszahlungen im Lichte des Gemeinschaftsrechts einzuschränken


Nach Auffassung des Finanzgerichts Köln ist § 50d Abs. 3 EStG i.d.F. des JStG 2007, insoweit er eine abkommensrechtlich gebotene Quellensteuerreduktion für Zinserträge versagt, unionsrechtswidrig und daher geltungserhaltend zu reduzieren. Weiterlesen

Schließfach als feste Einrichtung


Der Bundesfinanzhof (BFH) hat entschieden, dass ein Schließfach, welches einem Steuerpflichtigen zur Aufbewahrung der von ihm für seine Tätigkeiten zu stellenden Werkzeuge zur ausschließlichen Nutzung zur Verfügung steht, eine feste Einrichtung i.S.v. Art. 11 Abs. 1 Satz 1 DBA-Großbritannien 1964/70 ist. Weiterlesen

Human Resource Newsflash – März 2015


Aufgrund der zunehmenden Globalisierung und Verflechtung der internationalen Wirtschaft nimmt die Mobilität bei Arbeitnehmern immer mehr zu. Die Juristen, Steuer- und Rentenberater bei PwC erarbeiten Lösungen hinsichtlich der persönlichen Besteuerung im In- und Ausland und dem Betriebsausgabenabzug bei grenzüberschreitender Beschäftigung. Die Experten unterstützen Unternehmen bei allen Fragen zur Lohnsteuer und Sozialversicherung. Weiterlesen

Anwendung der Doppelbesteuerungsabkommen auf Personengesellschaften


Das Bundesministerium der Finanzen beabsichtigt, sein Schreiben vom 16. April 2010 zur Anwendung der Doppelbesteuerungsabkommen auf Einkünfte, die von Personengesellschaften erzielt werden, zu aktualisieren, um es an neuere Rechtsentwicklungen anzupassen. Die Verwaltung hat den entsprechenden Entwurf vorab veröffentlicht und bietet so allgemein Gelegenheit zur Stellungnahme. Weiterlesen

Schachtelprivileg für Ausschüttungen aufgrund brasilianischer Eigenkapitalverzinsung


Zinsen auf das Eigenkapital einer brasilianischen Enkelgesellschaft sind sowohl nach deutschem Steuerrecht Gewinnanteile als auch Dividenden i.S. des damals gültigen DBA-Brasilien und als Schachtelerträge von der deutschen Ertragbesteuerung ausgenommen. Weiterlesen

Progressionsvorbehalt: Berücksichtigung von ausländischen Veräußerungsverlusten


Ein im Ausland realisierter Verlust aus der Veräußerung oder Aufgabe eines Betriebs, der abkommensrechtlich in Deutschland nur bei der Festsetzung des Steuersatzes zu berücksichtigen ist, unterliegt nach Ansicht des Bundesfinanzhofs nicht der sog. Fünftel-Methode für außerordentliche Einkünfte.

 

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Kein deutsches Besteuerungsrecht für in die USA gezahlte nachträgliche Sondervergütungen


Die Pension, die der zwischenzeitlich in den USA ansässige ehemalige Geschäftsführer der Komplementär-GmbH einer inländischen KG für seine frühere Geschäftsführertätigkeit bezieht, kann nach Ansicht des Bundesfinanzhofs (BFH) nur in den USA besteuert werden.

 

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Territoriale Geltung des deutsch-niederländischen Doppelbesteuerungsabkommens (DBA)


Die Niederländischen Antillen haben mit Wirkung vom 10. Oktober 2010 aufgehört zu bestehen. Ab diesem Tag besteht das Königreich der Niederlande aus vier Teilen, nämlich den Niederlanden, Aruba, Curaçao und Sint Maarten.


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Keine Anrechnung fiktiver Quellensteuer auf Stückzinsen


Stückzinsen aus dem Verkauf einer brasilianischen Anleihe gehören nicht zu den Einkünften aus Schuldverschreibungen oder aus Forderungen im Sinne des Doppelbesteuerungsabkommens mit Brasilien und ermöglichen folglich auch keine Anrechnung fiktiver Quellensteuer.

 

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