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Steuern & Recht

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Rückwirkender Teilwertansatz bei mehrstöckiger Personengesellschaft aufgrund formwechselnder Umwandlung


Der Formwechsel einer Personenobergesellschaft in eine Kapitalgesellschaft innerhalb von sieben Jahren nach einer Buchwertübertragung eines Wirtschaftsguts von einer Tochter-Personengesellschaft auf eine Enkel-Personengesellschaft führt nach dem Verständnis des Niedersächsischen Finanzgerichts zum rückwirkenden Teilwertansatz gem. § 6 Abs. 5 Satz 6 Einkommensteuergesetz. Weiterlesen

Gewerbesteuerpflicht für Gewinne aus der Veräußerung von Anteilen an einer Mitunternehmerschaft


Bei einer doppelstöckigen Personengesellschaft gehört zum Gewerbeertrag der Untergesellschaft der Gewinn der Obergesellschaft aus der Veräußerung ihres Mitunternehmeranteils auch dann, wenn die Obergesellschaft nur in Folge ihrer gewerblichen Beteiligungseinkünfte insgesamt gewerbliche Einkünfte erzielt und an ihr ausschließlich natürliche Personen beteiligt sind. Das aktuelle Urteil des Bundesfinanzhofs ist als Folge einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom April 2018 unter anderem zum rückwirkenden Inkraftsetzen der Steuerpflicht für Veräußerungsgewinne ab 2002 ergangen.
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Schuldzinsen als Sonderbetriebsausgaben bei doppelstöckiger Personengesellschaft


Nach Ansicht des Bundesfinanzhofes sind die Zinsaufwendungen eines beschränkt Steuerpflichtigen (Mitunternehmers) im Rahmen der Besteuerung der Einkünfte der Unterpersonengesellschaft (einer GmbH & Co. KG) auch im Fall einer nur mittelbaren Beteiligung als Sonderbetriebsausgaben einkommensmindernd zu berücksichtigen. Weiterlesen

Beginn des Gewerbebetriebs der Obergesellschaft einer doppelstöckigen Personengesellschaft


Sind Gesellschaftszweck und tatsächliche Betätigung einer Personengesellschaft als Obergesellschaft allein auf die Beteiligung an gewerblich tätigen Ein-Schiffs-Kommanditgesellschaften gerichtet, so ist nach einer Entscheidung des Bundesfinanzhofs (BFH) für die Bestimmung des Beginns der werbenden Tätigkeit der Obergesellschaft an den Beginn der werbenden Tätigkeit der Untergesellschaft(en) anzuknüpfen.

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Kein gewerbesteuerlicher Verlustvortrag bei Verschmelzung von Personengesellschaften


Im Fokus der Entscheidung des Bundesfinanzhofs stand die mitunternehmerbezogene Verlustverrechnung bei sog. doppelstöckigen Personengesellschaften. Fazit der Richter: Bei einer Verschmelzung der Ober- auf die Unterpersonengesellschaft entfällt der gewerbesteuerliche Verlustvortrag, denn die Obergesellschaft ist als Mitunternehmerin der Unterpersonengesellschaft Trägerin des Verlustabzugs  Weiterlesen

Keine Zusammenfassung von Feststellungen für doppelstöckige Personengesellschaft


Ist eine Personengesellschaft atypisch still an einer Kapitalgesellschaft beteiligt, dürfen die Feststellungen der Einkünfte aus der Personengesellschaft und aus der atypisch stillen Gesellschaft nicht in einem einheitlichen Feststellungsbescheid getroffen werden. Weiterlesen

Keine Grunderwerbsteuervergünstigung bei Anteilsübertragung auf Kapitalgesellschaft


Die Verschmelzung einer Grundvermögen besitzenden KG auf eine andere KG löst grundsätzlich keine Grunderwerbsteuer aus, wenn es  zu keiner Verschiebung der Beteiligungsverhältnisse kommt. Bei Anteilübertragung eines Gesamthänders auf eine Kapitalgesellschaft kommt es bei doppel- bzw. mehrstöckigen Personengesellschaften hinsichtlich der Begünstigungsprüfung auf die Beteiligungsverhältnisse an der Obergesellschaft an. Weiterlesen

Ermittlung des steuerlichen EBITDA bei mehrstöckigen Personengesellschaften


Die Zinsschranke bestätigt erwartungsgemäß ihre „Gerichtstauglichkeit“. Das Finanzgericht Köln hatte sich mit dem Anwendungsschreiben des Bundesfinanzministeriums vom 4. Juli 2008 zu beschäftigen – konkret mit der Berechnung des verrechenbaren EBITDA einer Mitunternehmerschaft. Entgegen der Verwaltungsauffassung (in Tz. 42) sei bei der Berechnung des EBITDA einer Mitunternehmerschaft der steuerliche Gewinn einer Tochter-Mitunternehmerschaft nicht abzuziehen. Weiterlesen

Steuerermäßigung bei doppelstöckigen Personengesellschaften


Das Bundesfinanzministerium hat sein Schreiben vom 24. Februar 2009 zur Steuerermäßigung bei Einkünften aus Gewerbebetrieb gemäß Paragraf 35 Einkommensteuergesetz unter anderem zur Gewerbesteueranrechnung bei mehrstöckigen Gesellschaften erneut geändert.

 

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