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Steuern & Recht

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Bildung eines Investitionsabzugsbetrags vor Einbringung in eine GbR


Das Finanzgericht M√ľnchen hat entschieden, dass die alsbaldige Einbringung des Betriebsverm√∂gens eines Einzelunternehmens in eine GbR zu Buchwerten der Bildung eines Investitionsabzugsbetrags durch den Einzelunternehmer nicht entgegensteht. Soweit die √ľbrigen Voraussetzungen des ¬ß 7g EStG vorliegen, kann ein (k√ľnftiger) Gesellschafter den Investitionsabzugsbetrag im Rahmen seines Einzelunternehmens au√üerbilanziell oder als vorweggenommene Betriebsausgaben ber√ľcksichtigen. Dies geschieht nicht im Rahmen einer gesonderten und einheitlichen Feststellung f√ľr die erst noch zu gr√ľndende Personengesellschaft, sondern im Rahmen der Einkommensteuerveranlagung des Gesellschafters. Weiterlesen

Verpächterwahlrecht bei Beendigung unechter Betriebsaufspaltung


Der Bundesfinanzhof (BFH) hat entschieden, dass die Grunds√§tze √ľber das Verp√§chterwahlrecht nicht nur bei Beendigung einer „echten Betriebsaufspaltung“ gelten, sondern auch dann, wenn eine „unechte Betriebsaufspaltung“ beendet wird. Weiterlesen

Keine √Ąnderung des Antrags auf R√ľckbeziehung des steuerlichen √úbertragungsstichtags


Die nachtr√§gliche √Ąnderung eines nach ¬ß 20 Abs. 5 Satz 1 Umwandlungssteuergesetz 2006 gestellten Antrags auf R√ľckbeziehung des steuerlichen √úbertragungsstichtages ist nach einer Entscheidung des Bundesfinanzhofs unzul√§ssig. Weiterlesen

Ber√ľcksichtigung negativer Anschaffungskosten bei Einbringung eines Einzelunternehmens


Die Minderung der Anschaffungskosten des Einbringenden durch Entnahmen im R√ľckwirkungszeitraum kann auch zu einem negativen Wert f√ľhren. Der Bundesfinanzhof kl√§rt mit seiner Entscheidung eine Rechtsfrage zum alten, bis zum Dezember 2006 geltenden Umwandlungssteuergesetz ‚Äď und zwar abweichend zur damals von der Finanzverwaltung vertretenen Auffassung. 
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Einbringung: Antragsfrist f√ľr Einreichung der Schlussbilanz mit abweichenden Wertansatz


Der Antrag auf einen den gemeinen Wert des Einbringungsgegenstands unterschreitenden Wertansatz darf nur bis zur erstmaligen Abgabe der n√§chsten auf den Einbringungszeitpunkt folgenden Schlussbilanz (steuerliche Jahresschlussbilanz) beim Finanzamt gestellt werden. F√ľr den Ablauf der Frist kommt es nach Meinung des Bundesfinanzhofs nicht darauf an, ob die eingereichte Bilanz den Grunds√§tzen ordnungsm√§√üiger Buchf√ľhrung oder den steuerbilanzrechtlichen Sonderregeln entspricht. Weiterlesen

Negativer Geschäftswert bei Einbringung


√úbersteigt der Gesamtwert des im Wege der Sacheinlage eingebrachten Betriebsverm√∂gens aufgrund eines sogenannten negativen Gesch√§ftswerts nicht dessen Buchwert, darf die √ľbernehmende Kapitalgesellschaft die Buchwerte der einzelnen Wirtschaftsg√ľter des Betriebsverm√∂gens auch dann nicht auf h√∂here Werte aufstocken, wenn deren Teilwerte die jeweiligen Buchwerte √ľberschreiten. Dies entschied der Bundesfinanzhof mit Urteil vom 28. April 2016.

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Einbringung eines Wirtschaftsguts in eine Personengesellschaft gegen Gutschrift


Das Bundesfinanzministerium hat mit aktueller Verwaltungsanweisung auf die Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs zur Einbringung eines Wirtschaftsguts in eine Personengesellschaft gegen Gutschrift auf dem sogenannten Kapitalkonto II reagiert. Dieser hatte in seinen Urteilen ausdr√ľcklich der Auffassung der Finanzverwaltung in dem BMF-Schreiben vom 11. Juli 2011 widersprochen.

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Keine Gewährung von Gesellschaftsrechten bei Gutschrift auf Kapitalkonto II


Bringt ein Kommanditist ein Wirtschaftsgut gegen Gutschrift eines Betrags ausschlie√ülich auf dem sogenannten Kapitalkonto II in die Personengesellschaft ein, ist dieser Vorgang als Einlage und nicht als entgeltliches Gesch√§ft zu behandeln. Damit hat der Bundesfinanzhof eine schon l√§nger streitige Frage gekl√§rt und dabei ausdr√ľcklich einer von der Finanzverwaltung vertreten Auffassung widersprochen. Weiterlesen

Aufnahme neuer Gesellschafter gegen Zuzahlung


Wird ein neuer Gesellschafter gegen Zuzahlung an die Altgesellschafter in eine Personengesellschaft aufgenommen, sind die Voraussetzungen¬†f√ľr eine steuerneutrale Behandlung nach dem Umwandlungssteuergesetz¬†auch dann nicht erf√ľllt, wenn die Zuzahlung in ein anderes Betriebsverm√∂gen der Altgesellschafter gelangt.

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