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Steuern & Recht

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Veräußerung einbringungsgeborener Anteile vor Ablauf der Sperrfrist


Der Gewinn aus der vor Ablauf der sogenannten siebenjährigen Sperrfrist erfolgten Veräußerung einbringungsgeborener Anteile ist nach der im Jahr 2005 geltenden Rechtslage steuerpflichtig. Damit wird nach einer nunmehr veröffentlichten Entscheidung des Bundesfinanzhofs (BFH) nicht gegen Grundrechte des Veräußerers verstoßen. Der Ausschluss der Steuerfreistellung im Fall der Veräußerung einbringungsgeborener Anteile innerhalb der Sperrfrist sei vielmehr durch den Sachgesichtspunkt der typisierenden Verhinderung von Umgehungsgestaltungen gerechtfertigt.

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Keine teilwertberichtigende Wertaufholung bei umwandlungsbegünstigtem Einbringungsvorgang


Werden Anteile an einer aufnehmenden GmbH zuvor ausschüttungsbedingt auf den niedrigeren Teilwert abgeschrieben und erfolgt anschließend eine Wertsteigerung der GmbH-Anteile, die ausschließlich auf einen begünstigten Einbringungsvorgang (§§ 20, 21 Umwandlungssteuergesetz 1995) zurückzuführen ist, ist keine gewinnerhöhende Wertaufholung möglich. Weiterlesen

Neuer Erlass zum Umwandlungssteuergesetz veröffentlicht


Die Finanzverwaltung hat nach langer Bedenkzeit nun endlich den Anwendungserlass zum Umwandlungssteuergesetz veröffentlicht, und zwar in der Fassung des Gesetz über steuerliche Begleitmaßnahmen zur Einführung der Europäischen Gesellschaft und zur Änderung weiterer steuerrechtlicher Vorschriften. Fünf Jahre nach dessen Verkündung nimmt die Finanzverwaltung auf 172 Seiten erstmals auch zu den Regelungen grenzüberschreitender Sachverhalte Stellung. – Eine umfassende Darstellung des Erlasses und eine Stellungnahme zu den Auffassungen der Finanzverwaltung ist an dieser Stelle aufgrund des Umfangs nicht möglich. Der folgende Beitrag beschränkt sich daher auf wesentliche Teilaspekte. – Den kompletten Erlass können Sie auf der Website des Bundesfinanzministeriums einsehen.

 

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