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Steuern & Recht

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Rückwirkende Besteuerung des Einbringungsgewinns II nach Aufwärtsverschmelzung


In der Verschmelzung einer Tochtergesellschaft auf die Muttergesellschaft zu Buchwerten liegt eine steuerpflichtige Veräußerung, die zu einem steuerpflichtigen Einbringungsgewinn führt. Nach der Entscheidung des Bundesfinanzhofes ist dies unabhängig davon, dass die übernehmende Gesellschaft vor der Einbringung keine Anteile an der erworbenen Gesellschaft innehatte, noch, dass jeweils hälftige Beteiligungen und keine einheitliche Mehrheitsbeteiligung eingebracht wurden. Weiterlesen

Einbringungsgewinn II gehört in Betriebsaufgabefällen nicht zum Gewerbeertrag


Werden durch eine natürliche Person Anteile an einer Kapitalgesellschaft in eine weitere Kapitalgesellschaft unter dem gemeinen Wert eingebracht, entsteht innerhalb von sieben Jahren nach der Umwandlung ein sogenannter Einbringungsgewinn II, wenn die aufnehmende Kapitalgesellschaft die eingebrachten Anteile veräußert. Mit dieser Thematik war das Schleswig-Holsteinische Finanzgericht befasst, wo es um die gewerbesteuerlichen Auswirkungen der (Mit-)Veräußerung von GmbH-Anteilen ging, welche ursprünglich zum notwendigen Sonder-BV II der Kommanditisten einer GmbH & Co. KG gehörten. Weiterlesen