PwC

Steuern & Recht

Steuern & Recht

Ausgleichzahlungen des Arbeitgebers in schweizerische Pensionskasse teilweise steuerfrei?


Vor den Steuergerichten war strittig, wie die zusätzlichen Beitragszahlungen eines Schweizer Arbeitgebers in eine Pensionskasse des Arbeitnehmers zum Ausgleich von Rentenminderungen wegen dessen vorzeitigem Ruhestand und Frühpensionierung zu behandeln sind.   Weiterlesen

Rechnungszinsfuß von 6 % für Pensionsrückstellungen verfassungswidrig?


Das Finanzgericht Köln hält den Rechnungszinsfuß von 6% zur Ermittlung von Pensionsrückstellungen in § 6a Einkommensteuergesetz im Jahr 2015 für verfassungswidrig. Es hat beschlossen, das Klageverfahren auszusetzen und eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts über die Verfassungsmäßigkeit einzuholen. Weiterlesen

Häusliches Arbeitszimmer: Finanzverwaltung aktualisiert Anwendungsschreiben


Das Bundesfinanzministerium hat ein aktualisiertes Anwendungsschreiben zur Behandlung von Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer veröffentlicht. Das Schreiben berücksichtigt dabei auch die neuere höchstrichterliche Rechtsprechung zu bestimmten Zweifelsfragen. Weiterlesen

Keine Korrektur des Gewinns aus dem Wegfall eines negativen Kapitalkontos


Auch ein negatives Kapitalkonto des ausscheidenden Mitunternehmers ist dem Veräußerungspreis gegenüberzustellen und führt damit rechnerisch zur Erhöhung seines Veräußerungsgewinns, soweit es nicht ausgeglichen wird. Dabei kommt es nicht darauf an, aus welchen Gründen das Kapitalkonto negativ geworden ist. Weiterlesen

Weitere Verfahren zum Abzug finaler ausländischer Betriebsstättenverluste


Das Finanzgericht Münster hat in zwei Urteilen entschieden, dass Deutschland als Stammhausstaat nicht verpflichtet ist, finale ausländische Betriebsstättenverluste zu importieren, wenn im DBA mit dem Betriebsstättenstaat die Freistellung der ausländischen Betriebsstätteneinkünfte vereinbart ist. Weiterlesen

Mitunternehmerinitiative und Mitunternehmerrisiko bei einer GmbH & Still


 

Bei einer GmbH & Still kann sich die Entfaltung einer stark ausgeprägten Mitunternehmerinitiative des stillen Gesellschafters auch aus dessen Stellung als Geschäftsführer der GmbH als Inhaberin des Handelsgewerbes ergeben. Mitunternehmerrisiko setzt nach Ansicht des Bundesfinanzhofs (BFH) einen Gesellschafterbeitrag voraus, durch den das Vermögen des Gesellschafters belastet werden kann.

Weiterlesen

Verfassungsbeschwerde: Gewerbesteuer auf Gewinne aus der Veräußerung von Personengesellschaftsanteilen durch nicht natürliche Personen auf dem Prüfstand


Der erste Senat des Bundesverfassungsgerichts hat mündlich über eine Verfassungsbeschwerde zu einer Vorschrift im Gewerbesteuergesetz verhandelt. Konkret geht es um die Gewerbesteuer, die beim Verkauf von Unternehmensanteilen fällig wird. Im Rahmen des Streitfalls werden Grundsatzfragen zur Gewerbesteuer aufgeworfen. 

Weiterlesen

Bundesfinanzhof ändert Rechtsprechung zu eigenkapitalersetzenden Finanzierungshilfen


Wird ein Gesellschafter im Insolvenzverfahren als Bürge für Verbindlichkeiten der Gesellschaft in Anspruch genommen, führt dies nach einer aktuellen Entscheidung des Bundesfinanzhofs entgegen einer langjährigen Rechtsprechung nach Aufhebung des Eigenkapitalersatzrechts durch das Gesetz zur Modernisierung des GmbH-Rechts und zur Bekämpfung von Missbräuchen vom 23. Oktober 2008 nicht mehr zu nachträglichen Anschaffungskosten auf seine Beteiligung.

Weiterlesen

Unternehmensidentität bei einer gewerblich geprägten Personengesellschaft


In einer aktuell veröffentlichten Entscheidung hat der Bundesfinanzhof entschieden, dass auch bei einer gewerblich geprägten Personengesellschaft die Unternehmensidentität Voraussetzung für den Abzug von Gewerbeverlusten ist. Die Unternehmensidentität kann beispielsweise deshalb fehlen, wenn eine Personengesellschaft zunächst originär gewerblich tätig ist, anschließend Einkünfte aus Gewerbebetrieb kraft gewerblicher Prägung erzielt und dabei Vorbereitungshandlungen hinsichtlich einer künftigen (wieder) originär gewerblichen Tätigkeit vornimmt.

Weiterlesen

Bundesrat begrüßt Informationsaustausch bei Steuersparmodellen


In seiner Sitzung am 22. September 2017 hat der Bundesrat den Vorschlag für eine Richtlinie des Rates zur Änderung der Richtlinie 2011/16/EU bezüglich des verpflichtenden automatischen Informationsaustauschs im Bereich der Besteuerung über meldepflichtige grenzüberschreitende Modelle ausdrücklich begrüßt und hierzu Stellung genommen. Die Einführung von Regelungen für eine Meldepflicht entspricht demnach einer langjährigen Forderung des Bundesrates. 

Weiterlesen