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Verluste bei Berechnung der Überentnahme zu berücksichtigen


Der Bundesfinanzhof hat in zwei Fällen zur Schuldzinsenbegrenzung wegen Überentnahmen (nach § 4 Absatz 4a EStG) entschieden: Der in einem Verlustjahr nach Saldierung mit Einlagen verbliebene Einlagenüberschuss ist zuerst mit dem höheren laufenden Verlust zu verrechnen, wodurch die Summe der in den früheren Verlustjahren getätigten Entnahmen weiter die Ausgangsgröße der (schädlichen) Überentnahme bildet. Die Richter folgen damit der Verwaltungsauffassung. Weiterlesen