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Steuern & Recht

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Update: Betriebssitz des Arbeitgebers eines Außendienstmitarbeiters ist regelmäßige Arbeitsstätte


Sucht ein Außendienstmonteur zunächst den Betriebssitz seines Arbeitgebers auf und fährt von dort aus mit einem Firmenfahrzeug die Einsatzorte an, stellt der Betriebssitz seine regelmäßige Arbeitsstätte dar mit der Folge, dass die Fahrtkosten nur in Höhe der Entfernungspauschale abzugsfähig sind. Dies hat das Finanzgericht Münster entschieden. Weiterlesen

Berechnung der Entfernungspauschale bei Hin- und Rückweg an unterschiedlichen Arbeitstagen


Die Entfernungspauschale für Wege zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte gilt arbeitstäglich zwei Wege (einen Hin- und einen Rückweg) ab. Legt ein Arbeitnehmer nur einen Weg zurück, so ist nach dem Urteil des Bundesfinanzhofs nur die Hälfte der Entfernungspauschale je Entfernungskilometer und Arbeitstag als Werbungskosten zu berücksichtigen. Weiterlesen

Krankheitskosten aufgrund eines Wegeunfalls sind als Werbungskosten abziehbar


Erleidet ein Steuerpflichtiger auf dem Weg zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte einen Unfall, kann er die durch den Unfall verursachten Krankheitskosten als Werbungskosten abziehen. Der Bundesfinanzhof (BFH) hat in einem aktuellen Urteil entschieden, dass solche Krankheitskosten nicht von der Abgeltungswirkung der Entfernungspauschale erfasst werden. Weiterlesen

Abgeltungswirkung der Entfernungspauschale ist verfassungsgemäß


Die Abgeltungswirkung der Entfernungspauschale hatte Steuerpflichtige immer wieder zu deren rechtlicher Überprüfung veranlasst. Mit wenig Aussicht auf Erfolg. So auch zuletzt in einem Anfang des Jahres veröffentlichten Fall vor dem Bundesfinanzhof: Die Abgeltungswirkung ist hinnehmbar und auch der grundgesetzlich verankerte Gleichheitssatz wird nicht verletzt, so die Steuerrichter. – Nun gibt es auch ein Zeichen aus Karlsruhe: Das Bundesverfassungsgericht hat die zwischenzeitlich eingelegte Verfassungsbeschwerde nicht zur Entscheidung angenommen. Weiterlesen

Finanzgericht: Entfernungspauschale ist verfassungsgemäß


Sind die einkommensteuerrechtlichen Regelungen zur Entfernungspauschale wegen Verstoßes gegen den Gleichheitsgrundsatz insbesondere durch Privilegierung der Nutzer öffentlicher Verkehrsmittel verfassungswidrig? Mit dieser Problematik wird sich der Bundesfinanzhof (BFH) in absehbarer Zeit auseinanderzusetzen haben. Das Niedersächsische Finanzgericht hat die Verfassungsmäßigkeit bejaht. Weiterlesen

Werbungskosten versus Entfernungspauschale: Steuerliche Berücksichtigung von Fahrtkosten bei Vermietungseinkünften


Ob Reparaturen, Ablesung von Zählerständen oder ein Gespräch mit den Mietern – Besuche im vermieteten Objekt stehen bei Vermietern regelmäßig auf der To-Do-Liste. Jede Fahrt zum Mietobjekt kann dabei steuerlich als Werbungskosten geltend gemacht werden. Im Regelfall machen Vermieter diese Fahrtkosten mit einer Pauschale von 0,30 Euro für jeden gefahrenen Kilometer als Werbungskosten geltend. Die ungünstigere Entfernungspauschale (0,30 Euro nur für jeden Entfernungskilometer) ist aber dann anzuwenden, wenn das Vermietungsobjekt ausnahmsweise die regelmäßige Tätigkeitsstätte des Vermieters ist. Dies hat der Bundesfinanzhof in einem aktuell veröffentlichten Urteil vom 1. Dezember 2015 nunmehr klargestellt.

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