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Steuern & Recht

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Einseitig eingeräumte Kaufoption aus einem PKW-Leasingvertrag als entnahmefähiges Wirtschaftsgut


Wird ein betrieblich genutzter Leasing-Pkw am Ende der Vertragslaufzeit zu einem weit unter dem Marktwert liegenden Kaufpreis von einem nahen Angehörigen erworben, so ist in Höhe dieses Vorteils ein Entnahmegewinn zu versteuern. Der Begriff des Wirtschaftsguts setzt nach einer Entscheidung des Bundesfinanzhofs (BFH) dabei nicht voraus, dass es dem Betrieb einen Nutzen für mehrere Jahre bringt. Nach Auffassung der obersten Finanzrichter stellt die von einem Leasinggeber eingeräumte Möglichkeit, den Leasing-Pkw bei Vertragsablauf zu einem weit unter dem Verkehrswert liegenden Preis selbst anzukaufen, vielmehr ein entnahmefähgies betriebliches Wirtschaftsgut dar. Dies gelte auch für den Fall, dass der Wagen an einen Dritten veräußert wird.

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Kein anteiliger Entnahmegewinn bei Beendigung der betrieblichen Gebäudenutzung


Hat ein Steuerpflichtiger auf einem ihm und seiner Ehefrau gehörenden Grundstück ein Betriebsgebäude errichtet, entsteht bei Beendigung der Nutzung in Bezug auf den hälftigen im zivilrechtlichen Eigentum seiner Ehefrau stehenden Gebäudeanteil kein steuerlicher Entnahme- bzw. Aufgabegewinn. Mit dieser Entscheidung des Bundesfinanzhofes wurde nunmehr ein jahrzehntelang währender Rechtsstreit aus 1994 beigelegt. Weiterlesen