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Steuern & Recht

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Abzugsf√§higkeit von Aufwendungen f√ľr Familienheimfahrten mit teilentgeltlich vom Arbeitgeber √ľberlassenen Firmenwagen


Das Nieders√§chsische Finanzgericht hat, soweit ersichtlich als erstes Finanzgericht, zu der Frage Stellung genommen, ob ein Abzug von Aufwendungen f√ľr w√∂chentliche Familienheimfahrten auch dann aufgrund der Vorschrift des ¬ß 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 5 Satz 8 EStG ausgeschlossen ist, wenn dem Arbeitnehmer f√ľr die √úberlassung eines Firmenwagen tats√§chlich Kosten entstehen (im Streitfall: pauschaler monatlicher Zuzahlungsbetrag an den Arbeitgeber zzgl. einer kilometerabh√§ngigen Tankkostenzuzahlung. Zuvor hatte der Bundesfinanzhof (BFH) mit Urteil vom 28. Februar 2013 (VI R 33/11, siehe unseren Blogbeitrag) entschieden, dass ein Werbungskostenabzug bei unentgeltlicher √úberlassung eines Firmenwagens mangels eigenen Aufwands ausgeschlossen ist. Weiterlesen

Widerlegung des Anscheinsbeweises f√ľr die private Nutzung eines betrieblichen Pkw


Das Niedersächsische Finanzgericht hat sich Рsoweit ersichtlich als erstes Finanzgericht Рintensiver mit der Frage auseinandergesetzt, welche Anforderungen an die Vergleichbarkeit in puncto Status und Gebrauchswert zu stellen sind. Weiterlesen

Anwendung der 1 %-Regelung auch bei fehlender Privatnutzung


In vier Urteilen hat der Bundesfinanzhof zur Frage des geldwerten Vorteils bei privater Nutzung eines Firmenwagens Stellung genommen. Tenor: Die unentgeltliche oder verbilligte Zurverf√ľgungstellung eines Fahrzeugs zur privaten Nutzung durch den Arbeitgeber f√ľhrt beim Arbeitnehmer auch dann zu einem steuerpflichtigen Vorteil, wenn dieser das Fahrzeug tats√§chlich nicht privat nutzt. Weiterlesen

Keine Anwendung der 1 %-Regelung bei Fahrten zwischen Wohnung und regelmäßiger Arbeitsstätte


Die Anwendung der 1 %-Regelung setzt voraus, dass der Arbeitgeber seinem Mitarbeiter tats√§chlich einen Dienstwagen zur privaten Nutzung √ľberlassen hat. Nach Ansicht des Bundesfinanzhofs (BFH) rechtfertigt sich der Ansatz eines lohnsteuerrechtlich erheblichen Vorteils nur insoweit, als der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer ausdr√ľcklich gestattet, den Dienstwagen privat zu nutzen. Allein die Gestattung der Nutzung eines betrieblichen Fahrzeugs f√ľr Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsst√§tte begr√ľnde indes noch keine √úberlassung zur privaten Nutzung.

 

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Lohnsteuerliche Behandlung von Dienstwagen f√ľr Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsst√§tte ge√§ndert


Wenn der Arbeitnehmer einen Firmenwagen des Arbeitgebers privat nutzen darf, wird der geldwerte Vorteil mit monatlich 1 % des Bruttolistenpreises zum Zeitpunkt der Erstzulassung angesetzt. Kann das Fahrzeug auch f√ľr Fahrten zwischen Wohnung und regelm√§√üiger Arbeitsst√§tte genutzt werden, erh√∂ht sich der geldwerte Vorteil monatlich um 0,03 % des Bruttolistenpreises je Entfernungskilometer. Bei der 0,03%-Regelung wurde dabei bislang die Nutzungsm√∂glichkeit zu Fahrten zwischen Wohnung und regelm√§√üiger Arbeitsst√§tte besteuert. Auf den Umfang der tats√§chlichen Nutzung kam es trotz anders lautender Rechtsprechung nicht an. Mit einem aktuell ver√∂ffentlichten Schreiben signalisiert das Bundesfinanzministerium jetzt ein Einsehen.

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