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Steuern & Recht

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Vorsteuerabzug bei der Verwaltung von Drittland-Investmentvermögen


Die unter der Ägide des für 2009 geltenden Umsatzsteuergesetzes geregelte Umsatzsteuerbefreiung für die Verwaltung von Investmentvermögen nach dem Investmentgesetz bezieht sich nach einem Urteil des Bundesfinanzhofs nur auf die Verwaltung inländischer Investmentvermögen, nicht aber auch auf ausländische Investmentvermögen, die dem Investmentgesetz nur in Bezug auf den Anteilsvertrieb unterlagen. Weiterlesen

Externe Beratung bei Fondsverwaltung umsatzsteuerfrei


Beratungsleistungen, die ein Dritter gegenüber einer Kapitalanlagegesellschaft erbringt, die Sondervermögen für Wertpapieranlagen verwaltet, können als Verwaltung von Sondervermögen nach § 4 Nr. 8h Umsatzsteuergesetz steuerfrei sein. So die Verlautbarung des Bundesfinanzhofs im Anschluss an das im März 2013 zum Vorlagefall ergangene europarechtliche Urteil aus Luxemburg. Weiterlesen

Beratungsleistungen für Wertpapieranlagen eines Sondervermögens umsatzsteuerfrei


Externe Berater, die einer Kapitalanlagegesellschaft Empfehlungen (Anlagestrategien) bezüglich des Kaufs oder Verkaufs von Wertpapieren erteilen, erbringen keine umsatzsteuerpflichtige Leistung. Davon ist nach Meinung des Europäischen Gerichtshofs auch dann auszugehen, wenn es sich bei der Auslagerung der Beratungsleistung nicht um eine nach dem damaligen Wortlaut der Richtlinie 85/611/EWG zulässige Aufgabenübertragung durch Dritte handelt. Weiterlesen

EuGH-Vorlage zur Steuerfreiheit von Beratungsleistungen an eine Kapitalanlagegesellschaft


Der Bundesfinanzhof hat dem Europäischen Gerichtshof die Frage vorgelegt, ob sog. außenstehende Berater, die Kapitalanlagegesellschaften (KAG) beim Kauf und Verkauf von Wertpapieren für die von der Gesellschaft verwalteten Sondervermögen gegen Entgelt beraten, umsatzsteuerpflichtige oder steuerfreie Leistungen bei der Fondsverwaltung erbringen. Die Vorlage betrifft dabei unmittelbar nur die vor dem Inkrafttreten des Investmentgesetzes bis einschließlich 2003 bestehende Rechtslage. Im Hinblick auf die Frage, ob es für die Steuerfreiheit der durch den Beauftragten erbrachten Leistung auf die investmentrechtliche Zulässigkeit der Beauftragung ("Auslagerung") ankommt, ist die Vorlage aber auch für die heute bestehende Rechtslage von Bedeutung.

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