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Steuern & Recht

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Umsatzsteuerliche Behandlung des Erwerbs zahlungsgestörter Forderungen


Das Bundesfinanzministerium hat den Umsatzsteuer-Anwendungserlass an die EuGH-Entscheidung zum Erwerb zahlungsgestörter Forderungen angepasst und geht in seiner aktuellen Verlautbarung entsprechend davon aus, dass der Forderungserwerber keine entgeltliche Leistung erbringt und demzufolge aus den Kosten, die ihm im Zusammenhang mit der Einziehung der erworbenen Forderungen entstehen, nicht zum Vorsteuerabzug berechtigt ist. Weiterlesen

Erwerb zahlungsgestörter Forderungen keine steuerbare Leistung


Ein Unternehmer, der ein Portfolio von zahlungsgestörten Forderungen erwirbt, erbringt an den Forderungsverkäufer grundsätzlich selbst dann keine entgeltliche Leistung, wenn er diesen von der weiteren Verwaltung und Vollstreckung der Forderungen entlastet. Der Bundesfinanzhof führt damit die Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofes zu diesem Thema fort. Weiterlesen

Wirtschaftliches Eigentum beim Asset-Backed-Securities-Modell


Das so genannte Asset-Backed-Securities-Modell des Forderungsverkaufs zur Vermeidung einer anteiligen gewerbesteuerlichen Hinzurechnung ist dann nicht erfolgreich, wenn das wirtschaftliche Eigentum an den Forderungen beim Gewerbetreibenden verblieben ist. Dies ist der Fall, wenn er weiterhin das Bonitätsrisiko trägt.

 

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