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Steuern & Recht

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Update: Verdeckte Gewinnaussch√ľttung bei Verschmelzung nach Forderungsverzicht mit Besserungsabrede


Wird eine verm√∂genslose und inaktive Gesellschaft, deren Gesellschafter ihr gegen√ľber auf Darlehensforderungen mit Besserungsschein verzichtet hatten, auf eine finanziell gut ausgestattete Schwestergesellschaft mit der Folge des Eintritts des Besserungsfalls und dem „Wiederaufleben“ der Forderungen verschmolzen, so kann nach einer Entscheidung des Bundesfinanzhofes die beim √ľbernehmenden Rechtstr√§ger ausgel√∂ste Passivierungspflicht durch eine au√üerbilanzielle Hinzurechnung wegen einer verdeckten Gewinnaussch√ľttung zu korrigieren sein. Weiterlesen

Update: Forderungsverzicht auf unbesichertes und unverzinsliches Darlehen möglich?


Das Finanzgericht K√∂ln hat die Abschreibung einer Forderung gegen eine ausl√§ndische Konzerngesellschaft trotz Konzernr√ľckhalt steuerlich anerkannt und damit die Anwendung von ¬ß 1 Abs. 1 AStG (dealing at arm‚Äôs length) ausgeschlossen. Weiterlesen

Ber√ľcksichtigung eines Verlusts aus dem Verzicht auf ein Gesellschafterdarlehen


Auf Kapitalerträge aus Kapitalforderungen, die zum Zeitpunkt des vor dem 01.01.2009 erfolgten Erwerbs zwar Kapitalforderungen i.S. des § 20 Abs. 1 Nr. 7 in der am 31.12.2008 anzuwendenden Fassung (EStG a.F.), aber nicht Kapitalforderungen i.S. des § 20 Abs. 2 Satz 1 Nr. 4 EStG a.F. (sog. Finanzinnovationen) sind, ist § 20 Abs. 2 Satz 1 Nr. 7 EStG i.d.F. des UntStRefG 2008 vom 14.08.2007 (BGBl I 2007, 1912) nicht anzuwenden. Dies hat der Bundesfinanzhof (BFH) in einem aktuellen Urteil entschieden. Weiterlesen

Ber√ľcksichtigung des Forderungsverzichts eines Gesellschafters nach Einf√ľhrung der Abgeltungsteuer


Der Bundesfinanzhof (BFH) hat in einem aktuellen Urteil entschieden, dass der Verzicht eines Gesellschafters auf eine Darlehensforderung gegen die Gesellschaft nach Einf√ľhrung der Abgeltungsteuer zu einem steuerlich zu ber√ľcksichtigenden Verlust bei den Eink√ľnften aus Kapitalverm√∂gen f√ľhren kann. Weiterlesen

Gestaltungsmissbrauch und Mantelkauf bei Forderungsverzicht mit Besserungsschein


Der Bundesfinanzhof hat in Bezug auf die Besteuerung auf Ebene des Gesellschafters entschieden, dass die Abtretung von Gesellschafterforderungen im Zusammenhang mit einem sogenannten Mantelkauf nicht stets als Gestaltungsmissbrauch anzusehen ist. In dem entschiedenen Fall wurden in engem zeitlichem Zusammenhang durch den Ehemann Anteile an einer Mantel-GmbH und durch dessen Ehefrau Forderungen zu einem Preis unterhalb des Nennwertes gegen√ľber dieser GmbH erworben. Weiterlesen

Forderungsverzicht als Verlust bei den Eink√ľnften aus Kapitalverm√∂gen


Nach Auffassung des Finanzgerichts M√ľnster ist der endg√ľltige Ausfall einer privaten Darlehensforderung bei den Eink√ľnften aus Kapitalverm√∂gen zu ber√ľcksichtigen, da er zu einem Ausfall der Kapitalforderung mit einer damit einhergehenden Einbu√üe der wirtschaftlichen Leistungsf√§higkeit des Steuerpflichtigen f√ľhrt. Weiterlesen

Personengesellschaft: Zurechnung von Sanierungsgewinnen bei Gesellschafterwechsel


F√ľr die Frage, wem¬† bei einem Gesellschafterwechsel der Ertrag aus einem Forderungsverzicht der Gl√§ubiger der Gesellschaft zuzurechnen ist (Alt- oder Neugesellschafter der Personengesellschaft), kommt es darauf an, wer nach den Vereinbarungen die (sp√§ter) erlassenen Verbindlichkeiten wirtschaftlich tragen sollte. Weiterlesen

Abtretung eines Besserungsscheins bei Veräußerung eines GmbH-Mantels nicht missbräuchlich


Die Zahlung auf eine betrieblich begr√ľndete Gesellschafterforderung ist auch dann steuerlich abzugsf√§hig, wenn der fr√ľhere Gesellschafter wegen Wertlosigkeit gegen Besserungsschein auf seine Forderung verzichtet und die Besserungsanwartschaft¬†daraufhin¬†im Zusammenhang mit der Ver√§u√üerung des sog. GmbH-Mantels an einen der Erwerber ver√§u√üert hatte und sp√§ter der Besserungsfall eingetreten war. Weiterlesen

Anwendung des Halbabzugsverbots bei Teilwertabschreibungen auf Gesellschafterdarlehen und Forderungsverzichte


Substanzverluste von im Betriebsverm√∂gen gehaltenen Gesellschafterdarlehen aufgrund von Wertminderungen, wie sie durch Teilwertabschreibungen abgebildet werden, unterliegen nach Auffassung des Bundesfinanzhofs mangels wirtschaftlichen Zusammenhangs mit h√§lftig steuerbefreiten Beteiligungsertr√§gen nicht dem Abzugsverbot des ¬ß 3c Abs. 2 Satz 1 Einkommensteuergesetz. In gleicher Weise unterfallen substanzbezogene Wertminderungen von R√ľckgriffsforderungen aus der Inanspruchnahme aus im Betriebsverm√∂gen gehaltenen B√ľrgschaften eines Gesellschafters f√ľr seine Gesellschaft sowie eine R√ľckstellungsbildung f√ľr die drohende Inanspruchnahme aus solchen B√ľrgschaften nicht dem Abzugsverbot.¬†

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