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Steuern & Recht

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PKW-Rabatte für Mitarbeiter eines verbundenen Unternehmens kein Arbeitslohn?


Gewährt ein Autohersteller den Arbeitnehmern eines verbundenen Unternehmens dieselben Rabatte beim Autokauf wie seinen eigenen Mitarbeitern aufgrund eines Werksangehörigenprogramms, so handelt es sich hierbei nicht um steuerpflichtigen Arbeitslohn. Dies hat das Finanzgericht Köln in einem aktuellen Urteil entschieden. Weiterlesen

Verbilligte Überlassung von GmbH-Anteilen als Arbeitslohn


Der einem Arbeitnehmer gewährte geldwerte Vorteil aus dem verbilligten Erwerb der Beteiligung an einer GmbH ist Arbeitslohn, wenn der Erwerb durch das Dienstverhältnis veranlasst ist. Der verbilligte Erwerb einer GmbH-Beteiligung durch einen leitenden Arbeitnehmer des Arbeitgebers kann auch dann zu Arbeitslohn führen, wenn nicht der Arbeitgeber selbst, sondern ein Gesellschafter des Arbeitgebers die Beteiligung veräußert. Weiterlesen

Kein geldwerter Vorteil durch Betriebshaftpflichtversicherung eines Krankenhauses


Die Mitversicherung von angestellten Klinikärzten in der Betriebshaftpflichtversicherung des Krankenhauses ist kein lohnsteuerlich relevanter geldwerter Vorteil, da für diese Ärzte keine gesetzliche Pflicht zum Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung besteht. Weiterlesen

Kein geldwerter Vorteil durch eigene Berufshaftpflichtversicherung einer Rechtsanwalts-GmbH


Beitragszahlungen einer Rechtsanwalts-GmbH zu deren eigener Berufshaftpflichtversicherung führen nicht zu Lohn bei den angestellten Anwälten. Die Rechtsanwalts-GmbH wendet dadurch weder Geld noch einen geldwerten Vorteil in Form des Versicherungsschutzes zu. Weiterlesen

Kein steuerpflichtiger Sachbezug bei kostenloser Verpflegung auf Offshore-Plattform


Wegen der besonderen Bedingungen auf einer Offshore-Plattform ist die unentgeltliche Verpflegung für die dort tätigen Mitarbeiter kein steuerpflichtiger Arbeitslohn. Hier stehe das überwiegend eigenbetriebliche Interesse des Arbeitgebers im Vordergrund. Dies hat das Finanzgericht Hamburg entschieden. Weiterlesen

Zurechnung eines von einem Arbeitgeber geleasten PKW beim Arbeitnehmer


Der geldwerte Vorteil aus der Überlassung eines betrieblichen PKW zu privaten Zwecken muss grundsätzlich entweder mit der 1 %-Regelung oder anhand der Fahrtenbuchmethode bewertet werden. Falls das Fahrzeug steuerlich dem Arbeitnehmer zuzurechnen ist, gelten jedoch andere Bewertungskriterien, wie etwa bei Rabattgewährung. Weiterlesen

Personalrabatt: Fahrvergünstigungen der Deutschen Bahn AG für Ruhestandsbeamte


Auf Fahrvergünstigungen, die die Deutsche Bahn AG Ruhestandsbeamten des Bundeseisenbahnvermögens gewährt, ist gemäß den einschlägigen Regelungen im Deutsche Bahn Gründungsgesetz der Rabattfreibetrag nach den Regelungen im Einkommensteuergesetz entsprechend anwendbar. Nicht anwendbar ist hingegen der Altersentlastungsbetrag auf steuerfreie Einkünfte. Weiterlesen

Geldwerter Vorteil aus der Überlassung eines Dienstwagens


Überlässt der Arbeitgeber einem Mitarbeiter unentgeltlich oder verbilligt einen Dienstwagen auch zur privaten Nutzung, führt das nach ständiger Rechtsprechung zu einem als Lohnzufluss zu erfassenden steuerbaren Nutzungsvorteil. Dies gilt unabhängig davon, ob und in welchem Umfang der Arbeitnehmer das betriebliche Fahrzeug privat nutzt. In einem aktuell vom Bundesfinanzhof entschiedenen Fall war der Ansatz eines geldwerten Vorteils wegen der privaten Nutzung eines Firmenwagens streitig.

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Geldwerter Vorteil bei Weitergabe günstiger Leasingkonditionen an Arbeitnehmer


Die Weitergabe von verbilligten Leasingkonditionen (sog. „Behördenrabatte“) an Arbeitnehmer ist ein geldwerter Vorteil aus dem Arbeitsverhältnis. Der Wert des Vorteils bemisst sich nach der Differenz zwischen den tatsächlichen (verbilligten) Aufwendungen und den Kosten, die ein Dritter gezahlt hätte. Diese Meinung des Finanzgerichts München liegt jedoch derzeit dem Bundesfinanzhof zur abschließenden Würdigung vor. Weiterlesen