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Steuern & Recht

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Zufluss und Bewertung von Aktienoptionsrechten als geldwerter Vorteil


Der Vorteil aus einem vom Arbeitgeber einger√§umten Aktienoptionsrecht flie√üt dem Arbeitnehmer zu, wenn dieser das Recht aus√ľbt oder anderweitig verwertet. Eine solche anderweitige Verwertung liegt auch¬†vor, wenn der Arbeitnehmer das Recht auf einen Dritten √ľbertr√§gt. Weiterlesen

Mitarbeiter-Vorteilsprogramm: Verbilligter Bezug von Waren von einem Lieferanten des Arbeitgebers


Auch Preisvorteile und Rabatte, die Arbeitnehmer von Dritten erhalten, sind nur dann Lohn, wenn sie sich f√ľr den Arbeitnehmer als Frucht seiner Arbeit f√ľr den Arbeitgeber darstellen und im Zusammenhang mit dem Dienstverh√§ltnis stehen. Davon kann nach einer Entscheidung des Bundesfinanzhofs ausgegangen werden, wenn der Dritte damit anstelle des Arbeitgebers die Arbeitsleistung des Arbeitnehmers entgilt, indem der Arbeitgeber etwa einen ihm zustehenden Vorteil im abgek√ľrzten Weg an seine Mitarbeiter weitergibt. Arbeitslohn liegt in solchen F√§llen aber nicht allein deshalb vor, weil der Arbeitgeber an der Verschaffung der Rabatte mitgewirkt hat. Dies gilt erst recht, wenn er von der Rabattgew√§hrung nur Kenntnis hatte oder h√§tte haben m√ľssen.

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Nicht jeder Arbeitnehmerrabatt ist steuerpflichtiger Arbeitslohn


Rabatte, die der Arbeitgeber nicht nur seinen Arbeitnehmern, sondern auch fremden Dritten √ľblicherweise einr√§umt, begr√ľnden bei Arbeitnehmern keinen steuerpflichtigen Arbeitslohn. Ma√ügeblicher Endpreis im Sinne des ¬ß 8 Abs. 3 EStG ist der am Ende der Verkaufsverhandlungen als letztes Angebot stehende Preis. Weiterlesen

Steuerliche Anforderungen f√ľr ordnungsgem√§√ües Fahrtenbuch


Ein ordnungsgemäßes Fahrtenbuch muss insbesondere Datum und Ziel der jeweiligen Fahrten ausweisen. Diesem Erfordernis ist nicht entsprochen, wenn als Fahrtziele jeweils nur Straßennamen angegeben sind und diese Angaben erst mit nachträglich erstellten Auflistungen präzisiert werden. Weiterlesen

Sachbezug durch verbilligte √úberlassung von Wohnungen


√úberl√§sst ein Arbeitgeber seinen Arbeitnehmern Wohnungen und werden Nebenkosten teilweise nicht erhoben, liegt eine verbilligte √úberlassung nur vor, soweit die tats√§chlich erhobene Miete zusammen mit den tats√§chlich abgerechneten Nebenkosten die orts√ľbliche Miete unterschreitet. Dabei muss auch ber√ľcksichtigt werden, ob und in welchem Umfang vergleichbare Wohnungen an fremde Dritte g√ľnstiger vermietet werden.

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Zuflusszeitpunkt verbilligter Arbeitnehmeraktien


Dem Arbeitnehmer flie√üt der geldwerte Vorteil in Form verbilligter Aktien in dem Zeitpunkt zu, in dem er die wirtschaftliche Verf√ľgungsmacht √ľber die Aktien erlangt. Doch wie ist der Fall zu bewerten, wenn die vom Arbeitgeber verbilligt bezogenen Aktien weder handelbar, lieferbar noch beleihbar sind? Im aktuell ver√∂ffentlichten Streitfall haben sich die Richter des Bundesfinanzhofs dazu nun ge√§u√üert.

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Aktienoptionen als geldwerter Vorteil


Der Zufluss eines geldwerten Vorteils als steuerpflichtiger sonstiger Bezug ist nicht schon im Zeitpunkt der Einr√§umung des Optionsrechts zu einem bestimmten √úbernahmepreis anzunehmen, sondern erst im Zeitpunkt des sp√§teren Erwerbs der Aktien nach Aus√ľbung der Option zu dem dann ma√ügeblichen B√∂rsenpreis abz√ľglich etwaiger Erwerbsaufwendungen.

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Bei Anteilsveräußerung eingeräumte Aktienoptionen kein Arbeitslohn


Die Aus√ľbung der in einem Gesch√§ftsf√ľhrervertrag einger√§umten Aktienoption im Zusammenhang mit der Ver√§u√üerung von GmbH-Anteilen f√ľhrt nicht automatisch zu Eink√ľnften aus nichtselbst√§ndiger Arbeit. Es m√ľssen die tats√§chlichen Umst√§nde des Falles gepr√ľft werden. Nicht immer entspricht das Vereinbarte auch den wirtschaftlichen Gegebenheiten.

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Tank- und Geschenkgutscheine als Sachbezug


Bei der Unterscheidung zwischen Barlohn und Sachbezug kommt es auf den Rechtsgrund des Zuflusses und nicht etwa auf die Art der Erf√ľllung der Anspr√ľche an. Seine bisher anders lautende Rechtsprechung hat der Bundesfinanzhof (BFH) damit aufgegeben.

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Geldwerter Vorteil aus der Veräußerung von Wandeldarlehen


Die Einr√§umung eines Wandlungsrechts er√∂ffnet die Chance zu einem preisg√ľnstigen Verm√∂genserwerb, f√ľhrt aber erst dann zu einem Zufluss und damit zu einer Einnahme als geldwerter Vorteil, wenn der Berechtigte die Wandlung vollzieht. Eine Zurechnung des geldwerten Vorteils zu einem k√ľnftigen Dienstverh√§ltnis ist zwar m√∂glich, bedarf aber der Feststellung eines eindeutigen Veranlassungszusammenhangs, wenn sich andere Ursachen f√ľr die Vorteilsgew√§hrung als Veranlassungsgrund aufdr√§ngen.

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