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Steuern & Recht

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EuGH zur Methode der Vorsteueraufteilung bei gemischt genutzten Gebäuden


Aufgrund einer Vorlage des Bundesfinanzhofes hat der Europäische Gerichtshof zur Frage der Vorsteueraufteilung bei Eingangsleistungen für ein gemischt genutztes Gebäude sowie zur Berichtigung des Vorsteuerabzugs im Falle des von Deutschland nachträglich vorgeschriebenen vorrangigen Flächenschlüssels als Aufteilungsmaßstab entschieden. Dieser sei zulässig, sofern dadurch eine präzisere Bestimmung des pro-rate-Satzes des Vorsteuerabzugs möglich ist. Weiterlesen

Vorsteueraufteilung bei gemischt genutzten Gebäuden ein Verstoß gegen EU-Recht?


Aufgrund einer Vorlage des Bundesfinanzhofes soll der Europäische Gerichtshof (wieder einmal) zur Vorsteueraufteilung bei Eingangsleistungen für ein gemischt genutztes Gebäude sowie zur Berichtigung des Vorsteuerabzugs im Falle des von Deutschland nachträglich vorgeschriebenen vorrangigen Flächenschlüssels als Aufteilungsmaßstab Stellung nehmen. Der Generalanwalt geht in seinen Schlussanträgen davon aus, dass Deutschland die betreffende Vorschrift der Sechsten Richtlinie nicht ordnungsgemäß umgesetzt hat und insofern vom Steuerpflichtigen die Anwendung einer anderen Methode als dem Umsatzschlüssel nicht verlangt werden kann. Weiterlesen

Vorsteueraufteilung bei gemischt genutzten Gebäuden


Bei Errichtung eines gemischt genutzten Gebäudes richtet sich die Vorsteueraufteilung nach dem Flächenschlüssel. Eine Aufteilung nach dem Umsatzschlüssel ist aber dann zwingend, wenn erhebliche Unterschiede in der Ausstattung der verschiedenen Zwecken dienenden Räume bestehen. Weiterlesen

Neuregelung des Vorsteuerabzugs bei gemischt genutzten Grundstücken


Das Bundesfinanzministerium (BMF) hat die Neuregelung des Vorsteuerabzugs bei teilunternehmerisch genutzten Grundstücken ab dem 1.1.2011 bekannt gegeben. Der neue Vorsteuerausschlusstatbestand basiert auf der EU-Richtlinie Art. 168a MwStSystRL, die damit umgesetzt wurde.

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Vorsteuerabzugsrecht einer GmbH aus Bauerrichtungskosten


Hat eine GmbH auf ihrem Betriebsgrundstück ein Gebäude errichtet, das sie teilweise unternehmerisch nutzt und teilweise ihren Gesellschafter-Geschäftsführern unentgeltlich für deren private Wohnzwecke überlasst, kann der GmbH nach Auffassung des Bundesfinanzhofs ein Vorsteuerabzugsrecht aus den Bauerrichtungskosten zustehen. Die obersten Finanzrichter stellten in ihrem Urteil allerdings auch klar, dass es sich bei einer im Miet- oder Anstellungsvertrag vereinbarten Nutzungsüberlassung der vier Wände umsatzsteuerlich um eine steuerfreie Vermietung handelt. In diesem Fall wäre der Vorsteuerabzug aus den Bauerrichtungskosten dann ausgeschlossen.

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