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Steuern & Recht

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Verdeckte Gewinnausschüttung bei Verschmelzung nach Forderungsverzicht mit Besserungsabrede


Wird eine vermögenslose und inaktive Gesellschaft, deren Gesellschafter ihr gegenüber auf Darlehensforderungen mit Besserungsschein verzichtet hatten, auf eine finanziell gut ausgestattete Schwestergesellschaft mit der Folge des Eintritts des Besserungsfalls und dem „Wiederaufleben“ der Forderungen verschmolzen, so kann nach einer Entscheidung des Bundesfinanzhofes die beim übernehmenden Rechtsträger ausgelöste Passivierungspflicht durch eine außerbilanzielle Hinzurechnung wegen einer verdeckten Gewinnausschüttung zu korrigieren sein. Weiterlesen

Bewertung der Einlage bei wertgeminderten Beteiligungen


Der Bundesfinanzhof hat in einem ausführlichen und 16 Seiten umfassenden Urteil zur Frage des Vorliegens eines sogenannten Finanzplandarlehens, zur Bewertung der Einlage wertgeminderter Beteiligungen und damit in Zusammenhang stehender Forderungen aus Gesellschafterdarlehen sowie zum Vorliegen einer Betriebsaufspaltung Stellung genommen. Weiterlesen

Ermittlung des fremdüblichen Zinssatzes bei unterschiedlicher Fremdfinanzierung


Nach Auffassung des Finanzgerichts Köln ist für den Fremdvergleich im Hinblick auf die Verzinsung des Gesellschafterdarlehens allein das Bankdarlehen, nicht aber das Verkäuferdarlehen heranzuziehen, wenn die Finanzierung eines Beteiligungserwerbs aus den Komponenten Bankdarlehen, Verkäuferdarlehen und Gesellschafterdarlehen besteht. Weiterlesen

Keine korrespondierende Bilanzierung eines Gesellschafterdarlehens bei Veräußerung


Die korrespondierende Bilanzierung der Darlehensforderung eines Personengesellschafters in dessen Sonderbilanz und in der Gesamthandbilanz der Gesellschaft endet mit dem Ausscheiden des Gesellschafters aus der Gesellschaft. In einem aktuellen Urteil führt der Bundesfinanzhof seine Rechtsprechung zu diesem Themenkomplex fort. Weiterlesen

Gesellschafterdarlehen im Insolvenzfall als Eigenkapitalersatz


Auch bei einer Beteiligung von nicht mehr als 10% kann ein Gesellschafterdarlehen Eigenkapitalcharakter haben und der endgültige Ausfall des Rückforderungsanspruchs wegen Insolvenz zu nachträglichen Anschaffungskosten auf die Beteiligung führen. Weiterlesen

Erneute Vorlage zur Verfassungsmäßigkeit eines Treaty Override


Die rechtlichen Konsequenzen des einseitigen Überschreibens eines DBA oder die Heimholung des Besteuerungsrechts (wie es einst eine führende Tageszeitung treffend formulierte) beschäftigen zunehmend die Gerichte. Erneut hat der Bundesfinanzhof dem Bundesverfassungsgericht die Frage vorgelegt, ob der Gesetzgeber durch das sog. Treaty Override gegen Verfassungsrecht verstößt. Weiterlesen

Teilwertabschreibungen auf Gesellschafterdarlehen: keine Anwendbarkeit des Halbabzugsverbots


Müssen Aufwendungen, die grundsätzlich nicht unter das Abzugsverbot des Paragrafen 3 c Absatz 2 Satz 1 Einkommensteuergesetz fallen, doch hierunter subsumiert werden, wenn sie durch das Gesellschaftsverhältnis veranlasst sind? – Wie der Bundesfinanzhof diese Frage am 18. April 2012 beantwortete und wie er seine Entscheidung begründete, fasst der folgende Beitrag für Sie zusammen.

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Anwendung des Halbabzugsverbots bei Teilwertabschreibungen auf Gesellschafterdarlehen und Forderungsverzichte


Substanzverluste von im Betriebsvermögen gehaltenen Gesellschafterdarlehen aufgrund von Wertminderungen, wie sie durch Teilwertabschreibungen abgebildet werden, unterliegen nach Auffassung des Bundesfinanzhofs mangels wirtschaftlichen Zusammenhangs mit hälftig steuerbefreiten Beteiligungserträgen nicht dem Abzugsverbot des § 3c Abs. 2 Satz 1 Einkommensteuergesetz. In gleicher Weise unterfallen substanzbezogene Wertminderungen von Rückgriffsforderungen aus der Inanspruchnahme aus im Betriebsvermögen gehaltenen Bürgschaften eines Gesellschafters für seine Gesellschaft sowie eine Rückstellungsbildung für die drohende Inanspruchnahme aus solchen Bürgschaften nicht dem Abzugsverbot. 

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