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Steuern & Recht

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Steuerliche Behandlung von Cum/Cum-Transaktionen


Das Bundesfinanzministerium hat ein aktuelles Anwendungsschreiben zur steuerlichen Behandlung von Cum/Cum-Geschäften veröffentlicht und erläutert, welche Szenarien begrifflich darunter zu verstehen sind. Anhand von zahlreichen Praxisbeispielen werden die steuerlichen Folgen verdeutlicht. Die Finanzämter können damit Cum/Cum-Transaktionen aufgreifen, die vor einer diesbezüglichen Gesetzesänderung bis zum 31. Dezember 2015 durchgeführt wurden. Weiterlesen

Gestaltungsmissbrauch bei An- und Verkauf von Wertpapieren


Der Verkauf und (Wieder-)Kauf von Bezugsrechten gleicher Art und gleicher Stückzahl am selben Tag stellt einen Missbrauch rechtlicher Gestaltungsmöglichkeiten dar, wenn es nur einen Tageskurs gibt und der Steuerpflichtige insoweit kein Kursrisiko eingeht. Weiterlesen

Keine Anrechnung ausländischer Steuern bei Gestaltungsmissbrauch


Bei Zurechnung einer ausländischen Gesellschaftskonstruktion an den unbeschränkt steuerpflichtigen Gesellschafter und vorliegendem Gestaltungsmissbrauch ist eine Anrechnung bzw. ein Abzug der auf der Ebene der ausländischen Gesellschaft einbehaltenen ausländischen Steuer beim Gesellschafter ausgeschlossen. So hat das Niedersächsische Finanzgericht entschieden. Der Bundesfinanzhof ist nun auf den Plan gerufen. Weiterlesen

Keine steuerliche Anerkennung inkongruenter Gewinnausschüttungen bei Gestaltungsmissbrauch


Während der Bundesfinanzhof eine von den Beteiligungsverhältnissen abweichende Gewinnverteilung auch dann anerkennt, wenn „außersteuerliche Gründe für solche Maßnahmen nicht erkennbar sind”, beharrt die Finanzverwaltung nach wie vor darauf, dass beachtliche und wirtschaftlich vernünftige außersteuerliche Gründe nachgewiesen werden. Weiterlesen

Kurzfristige Einlage von Geld als Gestaltungsmissbrauch


Die kurzfristige Einzahlung von Geld auf ein betriebliches Konto stellt einen Missbrauch von Gestaltungsmöglichkeiten dar, wenn sie allein dazu dienen soll, die Hinzurechnung der nach § 4 Abs. 4a des Einkommensteuergesetzes (wegen sog. Überentnahmen) nicht abziehbaren Schuldzinsen zu vermeiden. Weiterlesen

Abtretung eines Besserungsscheins bei Veräußerung eines GmbH-Mantels nicht missbräuchlich


Die Zahlung auf eine betrieblich begründete Gesellschafterforderung ist auch dann steuerlich abzugsfähig, wenn der frühere Gesellschafter wegen Wertlosigkeit gegen Besserungsschein auf seine Forderung verzichtet und die Besserungsanwartschaft daraufhin im Zusammenhang mit der Veräußerung des sog. GmbH-Mantels an einen der Erwerber veräußert hatte und später der Besserungsfall eingetreten war. Weiterlesen

Ringweise Anteilsveräußerungen zur Verlustnutzung kein Gestaltungsmissbrauch


Die verlustbringende Veräußerung einer Beteiligung an den Mitgesellschafter ist nicht deshalb rechtsmissbräuchlich, weil der Veräußerer in engem zeitlichen Zusammenhang von einem anderen Mitgesellschafter dessen in gleicher Höhe bestehenden Gesellschaftsanteil an derselben Gesellschaft erwirbt. Ein Veräußerungsverlust ist demnach auch dann steuerlich zu berücksichtigen, wenn die Veräußerung nur dazu dient, die eingetretene Wertminderung durch eine Realisierung ausgleichsfähiger Verluste vorzuziehen.

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