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Steuern & Recht

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Verlustvortrag: Keine Anwendung der Konzernklausel bei Übertragung von Kommanditanteilen


Überträgt eine GmbH als alleinige Kommanditistin ihren Kommanditanteil auf eine andere Gesellschaft, geht nach Meinung des Finanzgerichts Düsseldorf der vortragsfähige Gewerbeverlust unter, da es insofern an der Unternehmeridentität fehlt. Die Konzernklausel in § 8c Körperschaftsteuergesetz kommt nicht zum Zug, denn diese kann nur bei der GmbH Anwendung finden, nicht aber auf der Ebene der Personengesellschaft. Weiterlesen

Übergang des Gewerbeverlustes bei Einbringung in Personengesellschaft


Das Finanzgericht Baden-Württemberg bestätigt, dass ein vortragsfähiger Gewerbeverlust auch bei der Ausgliederung des Geschäftsbetriebs einer Kapitalgesellschaft in eine Personengesellschaft übergeht und nicht bei der Kapitalgesellschaft verbleibt. Sowohl die für einen Verlustübergang erforderliche Unternehmer- als auch Unternehmensidentität lägen vor. Weiterlesen

Kein Wegfall des Gewerbesteuerverlustes der Untergesellschaft bei Formwechsel


Der Formwechsel einer an einer Personengesellschaft (Untergesellschaft) beteiligten Kapitalgesellschaft (Obergesellschaft) in eine Personengesellschaft führt nicht zum anteiligen Wegfall des Gewerbesteuerverlustes bei der Untergesellschaft. Begründung des Schleswig-Holsteinischen Finanzgerichts: Vor und nach dem Formwechsel bestehe ein und dasselbe Rechtssubjekt, insofern nämlich sowohl Unternehmer- als auch Unternehmensidentität. Weiterlesen

Kein Wegfall der gewerbesteuerlichen Verluste bei Formwechsel des Mitunternehmers


Der Formwechsel einer GmbH als Mitunternehmerin einer Personengesellschaft in eine Kommanditgesellschaft führt nicht zum anteiligen Wegfall der Unternehmeridentität und damit der gewerbesteuerlichen Verlustvorträge bei der Personengesellschaft. Weiterlesen

Kein gewerbesteuerlicher Verlustvortrag bei Verschmelzung von Personengesellschaften


Im Fokus der Entscheidung des Bundesfinanzhofs stand die mitunternehmerbezogene Verlustverrechnung bei sog. doppelstöckigen Personengesellschaften. Fazit der Richter: Bei einer Verschmelzung der Ober- auf die Unterpersonengesellschaft entfällt der gewerbesteuerliche Verlustvortrag, denn die Obergesellschaft ist als Mitunternehmerin der Unterpersonengesellschaft Trägerin des Verlustabzugs  Weiterlesen