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Steuern & Recht

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Keine Gewinnrealisierung bei grenzüberschreitender Abwärtsverschmelzung


Mit zwei nahezu inhaltsgleichen Urteilen hat der Bundesfinanzhof entschieden, dass die Abwärtsverschmelzung einer Muttergesellschaft auf ihre Tochtergesellschaft nach den Regelungen im Umwandlungssteuergesetz nicht steuerneutral erfolgen kann, wenn das zuvor hinsichtlich des Gewinns aus einer Veräußerung der Anteile der Tochtergesellschaft bestehende Besteuerungsrecht Deutschlands im Zuge der Abwärtsverschmelzung ausgeschlossen oder beschränkt wird. Weiterlesen

Neuer Umwandlungssteuererlass


Mit Inkrafttreten des Gesetzes über steuerliche Begleitmaßnahmen zur Einführung der europäischen Gesellschaft und zur Änderung weiterer steuerrechtlicher Vorschriften (SEStEG) im Jahre 2006 hat sich das Umwandlungssteuerrecht grundlegend geändert. Nunmehr fünf Jahre später soll jetzt der Umwandlungssteuererlass 2011 die mit der Fortentwicklung des deutschen Umwandlungssteuerrechts verbundenen Zweifels- und Auslegungsfragen klären. Mit zum Teil gravierenden Folgen für die Unternehmen. In einigen Fällen besteht sogar sofortiger Handlungsbedarf, um von der bisherigen für den Steuerpflichtigen günstigeren Verwaltungsauffassung zu profitieren. Denn grundsätzlich gilt der Erlass für alle offenen Fälle, auf die das SEStEG anzuwenden ist. Allerdings ist die Finanzverwaltung in Teilen den Forderungen nach Übergangsregelungen für bis zum Datum der Veröffentlichung des Erlasses im Bundessteuerblatt (erfolgt voraussichtlich am 6. Dezember 2011) durchgeführte Umstrukturierungen nachgekommen. Der nachfolgende Beitrag greift einige der wesentlichen Änderungen des 172 Seiten umfassenden Regelwerks auf.

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