PwC

Steuern & Recht

Steuern & Recht

Umsatzsteueroption bei Grundstücksgeschäften letztmals in notariellem Kaufvertrag möglich


Der Verzicht auf Umsatzsteuerbefreiung einer Grundstückslieferung (außerhalb eines Zwangsversteigerungsverfahrens) kann nur in dem zugrunde liegenden notariell zu beurkundenden Vertrag erklärt werden. Ein späterer Verzicht ist unwirksam, auch wenn er notariell beurkundet wird. Weiterlesen

Wertaufhellung oder Wertbegründung bei Zwangsversteigerung und Veräußerung von Grundstücken?


Das Finanzgericht Berlin-Brandenburg hatte in zwei Verfahren zur Abgrenzung zwischen Wertaufhellung und Wertbegründung hinsichtlich der Zwangsversteigerung und der Veräußerung des einzigen Grundstücks eines Immobilienfonds zu entscheiden. In beiden Fällen sah das Gericht im Gegensatz zum Finanzamt ein wertbegründendes (und nicht zurückwirkendes) Ereignis. Weiterlesen

Grunderwerbsteuer: Kein einheitlicher Erwerbsgegenstand bei geplanter Grundstücksbebauung


Eine umfangreiche Vorplanung des Veräußerers reicht allein nicht aus um anzunehmen, dass der Erwerber das im Zeitpunkt des Erwerbs noch unbebaute Grundstück im bebauten Zustand erwirbt. Hinzukommen muss, so der Bundesfinanzhof, dass die für den Veräußerer handelnden Personen auch zur Veränderung des Grundstücks verpflichtet sind. Weiterlesen

Vorsorgliche Option bei Grundstücksübertragungen und angenommener Geschäftsveräußerung im Ganzen


Einer Verlautbarung des Bundesfinanzministeriums zufolge ist die Ausübung einer vorsorglichen Option bei beabsichtigter Geschäftsveräußerung im Ganzen umsatzsteuerlich wirksam, sofern sie unbedingt erfolgt und im notariellen Kaufvertrag fixiert ist. Weiterlesen

Grundstücksverkäufe von Personengesellschaften und Gemeinschaften beim Gesellschafter gewerblich


Auch wenn ein Steuerpflichtiger in eigener Person kein einziges Objekt veräußert hat, sondern Grundstücksgeschäfte ausschließlich über eine gewerblich tätige Personengesellschaft und eine vermögensverwaltende Grundstücksgemeinschaft durchführt, kann er mittels Zurechnung aller Grundstücksverkäufe einen gewerblichen Grundstückshandel betreiben. Weiterlesen

Ermittlung des Gewinns aus privaten Grundstücksveräußerungsgeschäften


Im Anschluss an das Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 7. Juli 2010 zur rückwirkenden Verlängerung der Spekulationsfrist erachtet es der Bundesfinanzhof als höchst zweifelhaft, ob der Gewinn aus der Veräußerung eines Grundstücks nach einem von der Finanzverwaltung hierzu ergangenen Schreiben auf der Basis eines linearen Wertzuwachses errechnet werden kann oder ob nicht die Ermittlung des Verkehrswertes geboten ist. Weiterlesen

Bedingte Veräußerungsabsicht führt nicht zu gewerblichen Einkünften


Die Grenze zur privaten Vermögensverwaltung in so genannten Ein-Objekt-Fällen wird nicht überschritten, wenn der Steuerpflichtige bei Erwerb oder Bebauung des betreffenden Grundstücks nur eine bedingte Veräußerungsabsicht gehabt hat. Die Annahme einer gewerblichen Tätigkeit setzt nach höchstrichterlicher Meinung die unbedingte Veräußerungsabsicht voraus.

Weiterlesen

Kein Vorsteuerabzug für Erschließungskosten


Beabsichtigt ein Unternehmer bereits bei Empfang einer Leistung diese ausschließlich und unmittelbar für eine unentgeltliche Entnahme zu verwenden, kann er einen Vorsteuerabzug selbst dann nicht in Anspruch nehmen, wenn er mit dieser Entnahme mittelbar Ziele verfolgt, die ihn zum Vorsteuerabzug berechtigen würden.

Weiterlesen