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Steuern & Recht

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Kaufpreis eines im Wege einer mittelbaren Grundstücksschenkung zugewandten Grundstücks kann Vergleichswert für dieses Grundstück i.S.d. § 183 Abs. 1 Satz 1 BewG sein


Das Finanzgericht Düsseldorf hat entschieden, dass die Veräußerung des zu bewertenden Grundstücks in zeitlicher Nähe zum Bewertungsstichtag (hier: im Zuge einer mittelbaren Grundstücksschenkung) einen geeigneten Vergleichspreis i.S.v. § 183 Abs. 1 BewG darstellen kann, wenn der Verkaufspreis im gewöhnlichen Geschäftsverkehr erzielt und nicht durch besondere persönliche Verhältnisse, die in der Person des Steuerpflichtigen begründet sind, beeinflusst wurde. Die zu Gunsten des Steuerpflichtigen in § 198 BewG eröffnete Möglichkeit, einen niedrigeren gemeinen Wert nachzuweisen, schließt es nicht aus, auch im typisierenden Vergleichswertverfahren des § 183 BewG einen zeitnahen Verkaufspreis zugrunde zu legen. Weiterlesen

Grunderwerbsteuer bei Grundstücksschenkung unter Auflage


Wenn der Eigentümer ein Grundstück verschenkt und sich dabei ein Wohnrecht auf Lebenszeit an dem Grundstück vorbehält, kann der Wert des Wohnrechts für Grunderwerbsteuerzwecke höher sein als derjenige Wert des Wohnrechts, der bei der Berechnung der Schenkungsteuer (allerdings nur begrenzt)  steuermindernd abgezogen wurde. Eine übereinstimmende Bewertung dieses Vorgangs sowohl bei der Schenkungsteuer als auch der Grunderwerbsteuer ist nicht zulässig. Weiterlesen