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Steuern & Recht

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Hälftiges Verlustausgleichsverbot beim Übergang zur Abgeltungsteuer


Der Verlust aus der Veräußerung von vor 2009 angeschafften Wertpapieren ist nur zur Hälfte bei der Ermittlung der in 2009 der Abgeltungsteuer unterliegenden Kapitaleinkünften zu berücksichtigen. Die entsprechende Übergangsregelung zur Verrechnung von sog. Altverlusten mit in 2009 erzielten Aktiengewinnen ist verfassungsgemäß. Weiterlesen

Halbabzugsverbot auf laufende Aufwendungen bei vorübergehendem Pachtverzicht


Bei einem Verzicht auf die vereinbarten Pachtzahlungen kommt das Abzugsverbot des § 3c Abs. 2 Einkommensteuergesetz für die durch die Nutzungsüberlassung entstehenden Aufwendungen nur dann zur Anwendung, wenn der Verzicht durch das Gesellschaftsverhältnis veranlasst ist und einem Fremdvergleich nicht standhält. Weiterlesen

Keine Anwendung des Halbabzugsverbotes bereits in 2000


Ausgaben stehen nur dann in unmittelbarem wirtschaftlichen Zusammenhang mit steuerfreien Einnahmen (hier: § 3c EStG in seiner bis 31. Dezember 2000 gültigen Fassung), wenn bereits im Jahr des (zunächst) vollen Betriebsausgabenabzugs Grund und Reichweite der Steuerfreiheit korrespondierender Einnahmen gesetzlich geregelt sind. Der Bundesfinanzhof gibt in seinem Urteil Hinweise zum zeitlichen Anwendungsbereich des Halbeinkünfteverfahrens. Weiterlesen

Teilwertabschreibungen auf Gesellschafterdarlehen: keine Anwendbarkeit des Halbabzugsverbots


Müssen Aufwendungen, die grundsätzlich nicht unter das Abzugsverbot des Paragrafen 3 c Absatz 2 Satz 1 Einkommensteuergesetz fallen, doch hierunter subsumiert werden, wenn sie durch das Gesellschaftsverhältnis veranlasst sind? – Wie der Bundesfinanzhof diese Frage am 18. April 2012 beantwortete und wie er seine Entscheidung begründete, fasst der folgende Beitrag für Sie zusammen.

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Anwendung des Halbabzugsverbots bei Teilwertabschreibungen auf Gesellschafterdarlehen und Forderungsverzichte


Substanzverluste von im Betriebsvermögen gehaltenen Gesellschafterdarlehen aufgrund von Wertminderungen, wie sie durch Teilwertabschreibungen abgebildet werden, unterliegen nach Auffassung des Bundesfinanzhofs mangels wirtschaftlichen Zusammenhangs mit hälftig steuerbefreiten Beteiligungserträgen nicht dem Abzugsverbot des § 3c Abs. 2 Satz 1 Einkommensteuergesetz. In gleicher Weise unterfallen substanzbezogene Wertminderungen von Rückgriffsforderungen aus der Inanspruchnahme aus im Betriebsvermögen gehaltenen Bürgschaften eines Gesellschafters für seine Gesellschaft sowie eine Rückstellungsbildung für die drohende Inanspruchnahme aus solchen Bürgschaften nicht dem Abzugsverbot. 

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Zur Anwendung des Halbabzugsverbots bei der Veräußerung wesentlicher Beteiligungen


In seinem Urteil vom 6. April 2011 befasste sich der Bundesfinanzhof mit folgender Frage: In welchen Fällen ist das Halbabzugsverbot des § 3 c Absatz 2 Einkommensteuergesetz bei der Ermittlung des Veräußerungsgewinns oder -verlusts nach § 17 des Gesetzes zu berücksichtigen? – Wie das Gericht entschied und wie es seine Entscheidung begründete, fasst der folgende Beitrag für Sie zusammen.

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Bindung des Einbringenden an die bei aufnehmender Gesellschaft angesetzten Werte


Der Einbringende ist grundsätzlich an den von der Kapitalgesellschaft als Wert des eingebrachten Betriebsvermögens angesetzten Teilwert gebunden. Wenn sich dieser nachträglich der Höhe nach ändert, hat dies auch Auswirkungen auf den beim Einbringenden aufgrund eines späteren Anteilsverkaufs zu berücksichtigenden Veräußerungspreis.

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