PwC

Steuern & Recht

Steuern & Recht

Keine Korrektur des Gewinns aus dem Wegfall eines negativen Kapitalkontos


Auch ein negatives Kapitalkonto des ausscheidenden Mitunternehmers ist dem Veräußerungspreis gegenüberzustellen und führt damit rechnerisch zur Erhöhung seines Veräußerungsgewinns, soweit es nicht ausgeglichen wird. Dabei kommt es nicht darauf an, aus welchen Gründen das Kapitalkonto negativ geworden ist. Weiterlesen

Hälftiges Verlustausgleichsverbot beim Übergang zur Abgeltungsteuer


Der Verlust aus der Veräußerung von vor 2009 angeschafften Wertpapieren ist nur zur Hälfte bei der Ermittlung der in 2009 der Abgeltungsteuer unterliegenden Kapitaleinkünften zu berücksichtigen. Die entsprechende Übergangsregelung zur Verrechnung von sog. Altverlusten mit in 2009 erzielten Aktiengewinnen ist verfassungsgemäß. Weiterlesen

Zuflussbesteuerung bei Veräußerung einer Beteiligung gegen wiederkehrende Bezüge


Die Veräußerung einer wesentlichen Beteiligung gegen spätere Zahlung einer Leibrente unterfällt dem Halbeinkünfteverfahren, wenn im Zeitpunkt des Zuflusses der Leibrente auch für laufende Ausschüttungen aus der Gesellschaft das Halbeinkünfteverfahren anwendbar gewesen wäre – und zwar auch dann, wenn die Veräußerung bereits vor Einführung des Halbeinkünfteverfahrens stattgefunden hat. Weiterlesen

Teilabzugsverbot für laufende Aufwendungen bei Nutzungsüberlassung


Auf Aufwendungen anlässlich einer Nutzungsüberlassung von Wirtschaftsgütern, die zum Betriebsvermögen des Gesellschafters einer Kapitalgesellschaft gehören, kann das Teilabzugsverfahren zwar grundsätzlich zur Anwendung kommen, nicht allerdings wenn die Aufwendungen vorrangig durch voll steuerpflichtige Einnahmen veranlasst sind. Bei gesellschaftsrechtlicher Nutzungsüberlassung kann das Teilabzugsverbot auch dann greifen, wenn keine Einnahmen vorliegen, weil der so gewährte Nutzungsvorteil in der Regel den ausschüttungsfähigen Gewinn der Gesellschaft erhöht. Weiterlesen

Keine Anwendung des Halbabzugsverbotes bereits in 2000


Ausgaben stehen nur dann in unmittelbarem wirtschaftlichen Zusammenhang mit steuerfreien Einnahmen (hier: § 3c EStG in seiner bis 31. Dezember 2000 gültigen Fassung), wenn bereits im Jahr des (zunächst) vollen Betriebsausgabenabzugs Grund und Reichweite der Steuerfreiheit korrespondierender Einnahmen gesetzlich geregelt sind. Der Bundesfinanzhof gibt in seinem Urteil Hinweise zum zeitlichen Anwendungsbereich des Halbeinkünfteverfahrens. Weiterlesen