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Steuern & Recht

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Keine gewerbesteuerliche Hinzurechnung bei Herstellungskosten für Umlaufvermögen?


Mietzinsen sind nicht gewerbesteuerlich hinzuzurechnen, wenn sie als Herstellungskosten für Umlaufvermögen aktiviert wurden. Nach Ansicht des Finanzgerichts Münster gilt dies sowohl für zu einem Bilanzstichtag aktivierte Wirtschaftsgüter des Umlaufvermögens als auch für Umlaufvermögen, das im Laufe des Erhebungszeitraums bereits zu einer Gewinnrealisierung geführt hat. Weiterlesen

Eigener Aufwand des Unternehmer-Ehegatten für die Errichtung von Betriebsgebäuden


Das Bundesfinanzministerium (BMF) hat mit aktueller Verwaltungsanweisung zum Aufwand des Unternehmer-Ehegatten für die Errichtung von Betriebsgebäuden auf einem auch dem Nichtunternehmer-Ehegatten gehörenden Grundstück Stellung genommen.

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Nachträgliche Zuschussgewährung für die Herstellungskosten eines Gebäudes


Aus den verschiedensten Gründen werden bei der Errichtung oder Renovierung von Gebäuden öffentliche Zuschüsse gewährt, wenn ein öffentliches Interesse daran besteht, die Gebäude in einer bestimmten Zeit oder in einer bestimmten Weise zu errichten. Stehen solche Gebäude in Sanierungsgebieten, können zunächst gewährte Darlehen, wie es das Städtebauförderungsgesetz als Besonderheit vorsieht, nach Jahren in verlorene Zuschüsse umgewandelt werden. Ein derartiger Fall gab dem Bundesfinanzhof Gelegenheit, über die steuerlichen Wirkungen derartiger Zuschüsse zu entscheiden.

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Rückstellung für Zulassungskosten eines Pflanzenschutzmittels


Die Kosten für die Zulassung eines neu entwickelten Pflanzenschutzmittels sind Bestandteil der Herstellungskosten für dessen Rezeptur und somit Aufwendungen zur Herstellung eines selbstgeschaffenen immateriellen Wirtschaftsguts. Da diese nicht aktiviert werden dürfen, sind die Kosten steuerlich sofort abziehbar. Die Bildung einer Rückstellung für ungewisse Verbindlichkeiten ist grundsätzlich möglich.

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Kosten für Neu-und Umbau eines Mehrfamilienhauses keine Werbungskosten


Bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung dürfen Aufwendungen dann nicht als Werbungskosten abgezogen werden, wenn es sich um Anschaffungs- oder Herstellungskosten handelt. In diesem Fall kommt nur eine Berücksichtig im Rahmen der planmäßigen Abschreibung in Frage. Werden wesentliche Teile eines Gebäudes oder eines Teils davon abgerissen und durch neue ersetzt, sind die entsprechenden Aufwendungen Herstellungskosten. Der Grund des Umbaus ist für die Beurteilung nicht ausschlaggebend.

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