PwC

Steuern & Recht

Steuern & Recht

Grunderwerbsteuerliche Bemessungsgrundlage bei geplanter Bebauung


¬ß 8 Abs. 2 Satz 2 Alt. 2 GrEStG verlangt eine kausale Verkn√ľpfung der √Ąnderung des Gesellschafterbestands mit einem Plan zur Bebauung. Zum einen muss es einen vorgefassten Plan geben, mit dem sich die Gesellschaft √ľber einen Gesellschafterwechsel hinaus in wesentlichen Punkten so auf die Bebauung eines Grundst√ľcks festgelegt hat, dass sie sich im Regelfall nur noch unter wirtschaftlichen Schwierigkeiten oder Einbu√üen davon l√∂sen k√∂nnte. Zum anderen m√ľssen die Neugesellschafter die Gesellschaftsanteile wegen des Plans erworben haben. Dies hat der Bundesfinanzhof (BFH) in einem aktuellen Urteil entschieden. Weiterlesen

Gesetz zur Umsetzung der Grundsteuer-Reform


Die Bundesregierung will die Umsetzung der Reform der Grundsteuer erleichtern und Regelungen zur Bewertung f√ľr Zwecke der Erbschaft- und Schenkungsteuer sowie Grunderwerbsteuer an verschiedene Urteile anpassen. Dazu hat sie den Entwurf eines Gesetzes zur erleichterten Umsetzung der Reform der Grundsteuer und √Ąnderung weiterer steuerrechtlicher Vorschriften (19/28902) vorgelegt. Weiterlesen

Update: Ber√ľcksichtigung der Instandhaltungsr√ľckstellung bei der Grunderwerbsteuer


Beim rechtsgesch√§ftlichen Erwerb von Teileigentum ist der vereinbarte Kaufpreis als Bemessungsgrundlage der Grunderwerbsteuer nicht um die anteilige Instandhaltungsr√ľckstellung zu mindern. Dies hat der Bundesfinanzhof (BFH) in einem aktuellen Urteil entschieden. Weiterlesen

BMF veröffentlicht Referentenentwurf eines Grund­steu­er­re­form-Um­set­zungs­ge­setzes


Das Bundesministerium der Finanzen (BMF) hat am 19. M√§rz den Referentenentwurf eines Gesetzes zur erleichterten Umsetzung der Reform der Grundsteuer und √Ąnderung weiterer steuerrechtlicher Vorschriften (Grundsteuerreform-Umsetzungsgesetz – GrStRefUG) ver√∂ffentlicht. Weiterlesen

Nachrangiges Unternehmen in der Beteiligungskette als herrschendes Unternehmen i.S.d. § 6a GrEStG


Das Finanzgericht D√ľsseldorf hat entschieden, dass das herrschende Unternehmen i.S.d. ¬ß 6a GrEStG auch eine – von der Konzernspitze abh√§ngige – nachrangige Gesellschaft in der Beteiligungskette sein kann, wenn diese abh√§ngige Gesellschaft ihrerseits die die weiteren Voraussetzungen des ¬ß 6a GrEStG erf√ľllt. Eine nachtr√§gliche Ver√§nderung der Beteiligungsh√∂he auf der Ebene der Konzernspitze ist in diesem Fall f√ľr die Grunderwerbsteuerverg√ľnstigung unsch√§dlich. Weiterlesen

Grunderwerbsteuerbefreiung bei √úbergang von einer Gesamthand


¬ß 6 Abs. 4 Satz 1 GrEStG bezweckt die Abwehr missbr√§uchlicher Gestaltungen durch Verbindung des grunds√§tzlich steuerfreien Wechsels im Gesellschafterbestand einer Gesamthand mit der steuerfreien √úbernahme von Grundst√ľcken aus dem Gesamthandsverm√∂gen. Die Vorschrift ist teleologisch zu reduzieren, soweit abstrakt keine Steuer zu vermeiden war. Auf einen konkreten Missbrauch im Einzelfall kommt es nicht an. Dies hat der Bundesfinanzhof (BFH) in einem aktuellen Urteil entschieden. Weiterlesen