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Bundesfinanzhof ändert Rechtsprechung zu eigenkapitalersetzenden Finanzierungshilfen


Wird ein Gesellschafter im Insolvenzverfahren als Bürge für Verbindlichkeiten der Gesellschaft in Anspruch genommen, führt dies nach einer am 27. September 2017 veröffentlichten Entscheidung des Bundesfinanzhofs vom 11. Juli 2017 und entgegen langjährigen Rechtsprechung nach Aufhebung des Eigenkapitalersatzrechts durch das Gesetz zur Modernisierung des GmbH-Rechts und zur Bekämpfung von Missbräuchen vom 23. Oktober 2008 nicht mehr zu nachträglichen Anschaffungskosten auf seine Beteiligung. Update – 17. Juli 2018: Auch das Finanzgericht Berlin-Brandenburg hat sich in einem Urteil vom 18. April 2018 der höchstrichterlichen Ansicht angeschlossen, sich allerdings hinsichtlich der vom Bundesfinanzhof eingeräumten Übergangsfrist anders positioniert (siehe Update am Ende des Beitrags).

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