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Steuern & Recht

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Steuerliche Gewinnermittlung: Aufstockung von Investitionsabzugsbeträgen


Bereits im Jahr 2014 entschied der Bundesfinanzhof, dass ein Investitionsabzugsbetrag nach § 7g Einkommensteuergesetz in einem Folgejahr innerhalb des dreijährigen Investitionszeitraums bis zum gesetzlichen Höchstbetrag aufgestockt werden kann. Er widersprach damit ausdrücklich einer im einschlägigen BMF-Schreiben enthaltenen Regelung, wonach ein Investitionsabzugsbetrag für ein begünstigtes Wirtschaftsgut nur in einem Wirtschaftsjahr geltend gemacht werden kann. Nach aktuell veröffentlichten BMF-Schreiben sind die Grundsätze des BFH-Urteils vom 12. November 2014 nunmehr über den entschiedenen Einzelfall hinaus allgemein in allen noch offenen Fällen anzuwenden.

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Investitionsabzugsbetrag ohne Auswirkung auf Verlustverrechnungsbeschränkung


Zwei Finanzgerichte haben (rechtskräftig) entschieden, dass die außerbilanzielle Bildung bzw. Auflösung eines Investitionsabzugsbetrags mangels Auswirkung auf die Kapitalkonten bei der Verlustverrechnungsbeschränkung nach § 15a Einkommensteuergesetz unberücksichtigt bleibt. Weiterlesen

Aufstockung des Investitionsabzugsbetrags im Folgejahr möglich


Entgegen der Auffassung der Finanzverwaltung kann der für ein Wirtschaftsgut zunächst gebildete Investitionsabzugsbetrag in einem Folgejahr innerhalb des dreijährigen Investitionszeitraums und bis zum gesetzlichen Höchstbetrag aufgestockt werden. So das höchstrichterliche Urteil aus München. Weiterlesen

Keine rückwirkende Verzinsung bei späterer Aufgabe der Investitionsabsicht


Die Aufgabe der Investitionsabsicht nach Erlass des betreffenden Steuerbescheids, in dem der Investitionsabzugsbetrag berücksichtigt wurde, ist ein rückwirkendes Ereignis: Der Zinslauf beginnt 15 Monate nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem das rückwirkende Ereignis eingetreten ist. Dies gilt allerdings nur für sog. Altfälle: Ab 2013 beginnt die Verzinsung schon früher. Weiterlesen

Nachweis der Investitionsabsicht bei Betriebsgründung erleichtert


Zur Geltendmachung des Investitionsabzugsbetrages ist auch bei einem noch zu eröffnenden Betrieb eine verbindliche Bestellung des betreffenden Wirtschaftsgutes nicht erforderlich, sofern die Anschaffung zum Ende des Abzugsjahres konkret abzusehen war. Mit dieser Entscheidung weicht der Bundesfinanzhof von seiner früheren, zur Ansparabschreibung ergangenen Rechtsprechung ab. Weiterlesen