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Steuern & Recht

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Kein Besteuerungsrückfall für Vergütung von Piloten ausländischer Fluggesellschaften


Der Bundesfinanzhof hatte sich in zwei nahezu identischen Entscheidungen erneut mit sog. „Pilotenfällen“ zu beschäftigen (Treaty override/Rückfall des Besteuerungsrechts nach § 50d Abs. 9 Einkommensteuergesetz). Die Piloten waren jeweils in Deutschland ansässig und für die britische Zweigniederlassung einer US-Fluggesellschaft bzw. für eine irische Fluggesellschaft tätig. Der BFH verneint die Anwendung der Vorschrift, wenn die betreffenden Einkünfte im Ausland nur teilweise (und nicht insgesamt) steuerbefreit sind. Weiterlesen

DBA-Freistellung auch bei nur teilweisem Besteuerungsverzicht des ausländischen Staates möglich


Der Bundesfinanzhof hat sich in der Frage der Besteuerung eines in Deutschland ansässigen Piloten einer irischen Fluggesellschaft hinsichtlich der früheren Rechtslage erneut gegen die Auffassung der Finanzverwaltung gestellt. Die in § 50d Abs. 8 Einkommensteuergesetz angeordnete Freistellung gelte bereits dann, wenn Irland sein Besteuerungsrecht nur für einen Teil der Einkünfte wahrnimmt. Weiterlesen

Arbeitslohn von Piloten irischer Fluggesellschaften in Deutschland steuerfrei


Der Arbeitslohn eines Piloten, der in Deutschland wohnt, aber an Bord eines Flugzeugs im internationalen Verkehr für eine irische Fluggesellschaft tätig ist, kann in Deutschland nicht besteuert werden. Der BFH wendet sich mit dieser Entscheidung ausdrücklich gegen die Auffassung der Finanzverwaltung.

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