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Steuern & Recht

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Poolverträge sichern bei Kapitalgesellschaften Vorteile bei der Erbschaftsteuer


Kapitalgesellschaften sind gegenüber Personengesellschaften bei der Erbschaftsteuer grundsätzlich benachteiligt. Wird eine Beteiligung an einer Personengesellschaft vererbt oder verschenkt, spielt die Höhe der Beteiligung des Erblassers bzw. Schenkers für die Erbschaftsteuerbefreiung keine Rolle. Sollen dagegen GmbH-Anteile, Aktien oder Anteile an einer Kommanditgesellschaft auf Aktien unentgeltlich übertragen werden, fordert das aktuelle Erbschaftsteuerrecht eine Beteiligung des Erblasser/Schenkers von mehr als 25 Prozent. Geringere Beteiligungen werden grundsätzlich in voller Höhe besteuert.
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Besteuerung der Bezüge als Generaldirektor einer schweizerischen Genossenschaft


Verzichtet die Schweiz aufgrund besonderer vertraglicher Vereinbarung auf ihr Besteuerungsrecht, führt dies nicht automatisch zur Steuerpflicht der nichtselbständigen Bezüge in Deutschland, wie dies in Artikel 15 Absatz 4 des Doppelbesteuerungsabkommens für leitende Angestellte vorgesehen ist. Entscheidend ist, inwieweit der Arbeitslohn tatsächlich auf eine Tätigkeit in der Schweiz entfällt.

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Bundesfinanzhof konkretisiert Voraussetzungen für umsatzsteuerliche Organschaft


Mit aktuellem Urteil hat der Bundesfinanzhof zum Tatbestandsmerkmal der
finanziellen Eingliederung bei der umsatzsteuerlichen Organschaft Stellung genommen und
strenge Maßstäbe angelegt. Eine Änderung der Rechtsprechung mit Folgen, denn im Falle der Aberkennung der Organschaft zieht das insbesondere für nicht oder nur teilweise zum Vorsteuerabzug berechtigte Unternehmen bei Ausführung von steuerpflichtigen konzerninternen Leistungen höhere umsatzsteuerliche Belastungen nach sich.

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