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Steuern & Recht

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Besteuerung der Privatnutzung im Taxigewerbe nach allgemeinem Listenpreis


Die Besteuerung der Privatnutzung von Taxen erfolgt auf der Grundlage des allgemeinen Listenpreises, nicht aber nach besonderen Herstellerpreislisten für Taxen und Mietwagen. Dies hat der Bundesfinanzhof zur Anwendung der sog. 1 %-Regelung entschieden. Listenpreis ist dabei nur der Preis, zu dem ein Steuerpflichtiger das Fahrzeug als Privatkunde erwerben könnte. Weiterlesen

Uneingeschränkte Firmenwagennutzung bei „Minijob“ im Ehegattenbetrieb ist fremdunüblich


Die Überlassung eines Firmen-PKW zur uneingeschränkten Privatnutzung ohne Selbstbeteiligung ist nach einem Urteil des Bundesfinanzhofes bei einem „Minijob“-Beschäftigungsverhältnis unter Ehegatten fremdunüblich. Der Arbeitsvertrag ist daher steuerlich nicht anzuerkennen. Weiterlesen

Keine aufwandsbezogene Begrenzung der typisierten privaten Kfz-Nutzungsentnahme


Auch wenn die Anwendung der sogenannten 1 Prozent-Regelung voraussetzt, dass das Fahrzeug zu mehr als 50 % betrieblich genutzt wird, bedeutet es nach einer Entscheidung des Bundesfinanzhofes nicht gleichzeitig, dass die nach der 1 Prozent-Regelung ermittelte Nutzungsentnahme auf 50 Prozent der Gesamtaufwendungen für das Kfz zu begrenzen ist.
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Bemessungsgrundlage für die 1%-Regelung bei Nutzung eines ausländischen Fahrzeugs


Existiert für das betrieblich genutzte Kfz kein inländischer Bruttolistenpreis und ist das Fahrzeug auch nicht mit einem Modell bau- oder typengleich, für welches ein inländischer Bruttolistenpreis existiert, ist der inländische Bruttolistenpreis zu schätzen. In seinem Urteil macht der Bundesfinanzhof Ausführungen zu Art und Umfang der Schätzung. Weiterlesen

Zurechnung eines von einem Arbeitgeber geleasten PKW beim Arbeitnehmer


Der geldwerte Vorteil aus der Überlassung eines betrieblichen PKW zu privaten Zwecken muss grundsätzlich entweder mit der 1 %-Regelung oder anhand der Fahrtenbuchmethode bewertet werden. Falls das Fahrzeug steuerlich dem Arbeitnehmer zuzurechnen ist, gelten jedoch andere Bewertungskriterien, wie etwa bei Rabattgewährung. Weiterlesen

Bewertung des geldwerten Vorteils aus privater Kfz-Nutzung bei Leasing-Sonderzahlung


Eine Leasingsonderzahlung kann zur Ermittlung des lohnsteuerpflichtigen Kfz-Privatanteils nicht in voller Höhe in die Gesamtkosten einbezogen werden, sondern muss über die Laufzeit des Leasingvertrages verteilt werden. So das Finanzgericht Berlin-Brandenburg in einer nicht rechtskräftigen Entscheidung. Weiterlesen

Methode zur Ermittlung der Kfz-Privatnutzung muss ganzjährig beibehalten werden


Der Bundesfinanzhof hat entschieden, dass die Fahrtenbuchmethode zur Bestimmung der Kfz-Privatnutzung nur dann zu Grunde gelegt werden kann, wenn der Arbeitnehmer das Fahrtenbuch für den gesamten Veranlagungszeitraum führt und dass ein unterjähriger Wechsel von der Pauschalwertmethode (1 %-Regelung) hin zur Fahrtenbuchmethode für dasselbe Fahrzeug nicht zulässig ist. Weiterlesen

Anwendung der 1 %-Regelung auch bei fehlender Privatnutzung


In vier Urteilen hat der Bundesfinanzhof zur Frage des geldwerten Vorteils bei privater Nutzung eines Firmenwagens Stellung genommen. Tenor: Die unentgeltliche oder verbilligte Zurverfügungstellung eines Fahrzeugs zur privaten Nutzung durch den Arbeitgeber führt beim Arbeitnehmer auch dann zu einem steuerpflichtigen Vorteil, wenn dieser das Fahrzeug tatsächlich nicht privat nutzt. Weiterlesen