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Steuern & Recht

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Nachträglicher Antrag eines fortführungsgebundenen Verlustvortrags


Kann ein gemäß § 8d Körperschaftsteuergesetz im Rahmen der erstmaligen Körperschaftsteuer-Erklärung nicht gestellter Antrag eines fortführungsgebundenen Verlustvortrags noch nachgeholt werden?  Dieser Frage ist das Thüringer Finanzgericht nachgegangen – mit günstigem Ausgang für die Klägerin. Weiterlesen

Kapitalertragsteuer bei fehlender Bescheinigung über Einlagenrückgewähr


Die zum Zeitpunkt des Erlasses eines Feststellungsbescheids über das steuerliche Einlagekonto fehlende Steuerbescheinigung über die Ausschüttung aus einer Kapitalrücklage führt zu einer Verwendungsfestschreibung, d.h. die Einlagenrückgewähr beträgt aufgrund der gesetzlichen Fiktion in § 27 Abs. 5 Satz 2 Körperschaftsteuergesetz Null Euro. Weiterlesen

Keine Abzinsung eines erst nach Bilanzstichtag zu verzinsenden Darlehens


Der Bundesfinanzhof hat entschieden, dass eine von einer Abzinsung ausgenommene Verbindlichkeit dann vorliegt, wenn eine unbedingte Verzinsung vor dem Bilanzstichtag vereinbart wurde, der Beginn der Verzinsung aber erst nach dem Bilanzstichtag erfolgte. Weiterlesen

Zuzahlungen in Eigenkapital der Gesellschaft als nachträgliche Anschaffungskosten


Leistet ein Gesellschafter, der sich für Verbindlichkeiten der Gesellschaft verbürgt hat, eine Einzahlung in die Kapitalrücklage der Gesellschaft, um seine Inanspruchnahme als Bürge zu vermeiden, führt dies nach einem aktuellen Urteil des Bundesfinanzhofes zu nachträglichen Anschaffungskosten auf seine Beteiligung. Weiterlesen

Gewinnrealisierung bei grenzüberschreitender Abwärtsverschmelzung


Mit zwei nahezu inhaltsgleichen Urteilen hat der Bundesfinanzhof entschieden, dass die Abwärtsverschmelzung einer Muttergesellschaft auf ihre Tochtergesellschaft nach den Regelungen im Umwandlungssteuergesetz nicht steuerneutral erfolgen kann, wenn das zuvor hinsichtlich des Gewinns aus einer Veräußerung der Anteile der Tochtergesellschaft bestehende Besteuerungsrecht Deutschlands im Zuge der Abwärtsverschmelzung ausgeschlossen oder beschränkt wird. Weiterlesen

Stehenlassen einer Gesellschafterforderung ist mit einer Darlehensgewährung vergleichbar


Das Unterlassen der Geltendmachung einer fälligen Gesellschafterforderung aus Lieferungen und Leistungen kann mit einem Gesellschafterdarlehen wirtschaftlich vergleichbar sein. Ab welchem Zeitpunkt eine Vergleichbarkeit des Stehenlassens mit der Darlehensgewährung gegeben ist, hängt laut Bundesfinanzhof von den konkreten Umständen des Einzelfalls ab. Wenn die Gesellschafterforderung bis zu ihrer zivilrechtlichen Verjährung nicht eingezogen worden ist, ist die Vergleichbarkeit in jedem Fall zu bejahen. Weiterlesen

Berücksichtigung negativer Anschaffungskosten bei Einbringung eines Einzelunternehmens


Die Minderung der Anschaffungskosten des Einbringenden durch Entnahmen im Rückwirkungszeitraum kann auch zu einem negativen Wert führen. Der Bundesfinanzhof klärt mit seiner Entscheidung eine Rechtsfrage zum alten, bis zum Dezember 2006 geltenden Umwandlungssteuergesetz – und zwar abweichend zur damals von der Finanzverwaltung vertretenen Auffassung. 
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Änderung des Verlustfeststellungsbescheids nur bei Änderung des Steuerbescheids möglich


Ist eine Änderung des Steuerbescheids des Verlustentstehungsjahres unabhängig von der fehlenden betragsmäßigen Auswirkung auch verfahrensrechtlich nicht möglich, so bleibt es bei der Bindungswirkung des früheren gesonderten Verlustfeststellungsbescheides. Weiterlesen

Überentnahmen: Bemessungsgrundlage auf Entnahmenüberschuss begrenzt


Beim Abzugsverbot für betrieblich veranlasste Schuldzinsen ist die Bemessungsgrundlage auf den periodenübergreifenden Entnahmenüberschuss zu begrenzen. Verluste führen für sich genommen nicht zu Überentnahmen. Dies hat der Bundesfinanzhof entgegen der Auffassung der Finanzverwaltung entschieden. Weiterlesen