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Steuern & Recht

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Margenbesteuerung bei Überlassung von Ferienwohnungen


Der Bundesfinanzhof (BFH) hat in einem aktuellen Urteil entschieden, dass die Überlassung der von anderen Unternehmen angemieteten Ferienwohnungen auch dann der Margenbesteuerung unterliegt, wenn darĂŒber hinaus lediglich als Nebenleistung einzustufende Leistungselemente erbracht werden. Ob der Unternehmer eine Leistung in eigener Verantwortung ĂŒbernimmt (Reiseveranstalter) oder eine fremde Leistung lediglich vermittelt (Reisevermittler), richtet sich im Rahmen des zugrundeliegenden RechtsverhĂ€ltnisses nach dem Gesamtbild des Einzelfalls. Weiterlesen

Vermietung von Ferienwohnungen als Reiseleistung


Als Folge eines Urteils des EuropÀischen Gerichtshofes vom Dezember 2018 hat der Bundesfinanzhof nun sein Schlussurteil in dem von ihm initiierten Vorlagefall gefÀllt: Die Vermietung von Ferienwohnungen, die der Unternehmer von anderen Unternehmern angemietet hat, unterliegt der Margenbesteuerung nach § 25 Umsatzsteuergesetz und unter Anwendung des Regelsteuersatzes. Weiterlesen

Umsatzsteuer: Margenbesteuerung fĂŒr ReisebĂŒros schließt ermĂ€ĂŸigten Steuersatz aus


Die Überlassung von Ferienwohnungen durch im eigenen Namen – und nicht als Vermittler – handelnde ReisebĂŒros kann der sogenannten Margenbesteuerung unterliegen, die gleichzeitige Anwendung des ermĂ€ĂŸigten Steuersatzes auf die Marge ist allerdings nach einem Urteil des EuropĂ€ischen Gerichtshofes ausgeschlossen.   Weiterlesen

Margenbesteuerung und ermĂ€ĂŸigter Steuersatz bei Überlassung von Ferienwohnungen


Derzeit stehen die Mehrwertsteuer-Sonderregelungen fĂŒr ReisebĂŒros auf dem unionsrechtlichen PrĂŒfstand. Zum einen betrifft es die Bemessungsgrundlage (Margenbesteuerung) und zum anderen die gleichzeitige Anwendung des ermĂ€ĂŸigten Steuersatzes im Zuge der Vermietung von Ferienwohnungen bei sogenannten „zugekauften Leistungen“. Der Generalanwalt hat seine SchlussantrĂ€ge formuliert und spricht sich gegen die Anwendung eines ermĂ€ĂŸigten Steuersatzes aus. Weiterlesen

Zubringer- und TransferflĂŒge auch bei Organschaft Teil der Margenbesteuerung


Der Bundesfinanzhof hat entschieden, dass die durch Reiseunternehmern von Drittanbietern in Anspruch genommenen inlĂ€ndischen Zubringer- und TransferflĂŒge als Reisevorleistungen in die sogenannte Margenbesteuerung einbezogen werden mĂŒssen. Weiterlesen

Reisevorleistungen: Anwendungsvorrang des Unionsrechts vor nationalem Recht


Bei Bezug von Reisevorleistungen von einem in einem anderen EU-Staat ansĂ€ssigen Unternehmer kann sich ein deutscher Reiseunternehmer unmittelbar auf das fĂŒr ihn gĂŒnstigere Unionsrecht nach Art. 306 ff. der Mehrwertsteuer-Systemrichtlinie berufen mit der Folge, dass der Ort der Leistung im Ausland ist und er hierfĂŒr als LeistungsempfĂ€nger nicht die Steuer schuldet. Weiterlesen

EuGH: Deutsche Mehrwertsteuer-Vorschriften fĂŒr ReisebĂŒros mĂŒssen angepasst werden


Nach Auffassung der EuropĂ€ischen Kommission hat es Deutschland versĂ€umt, fĂŒr eine ordnungsgemĂ€ĂŸe Anwendung der Richtlinie 2006/112/EG zur Besteuerung von Reiseleistungen zu sorgen. Diese Richtlinie sieht u. a. vor, dass die von einem ReisebĂŒro an einen Kunden erbrachten Reiseleistung als eine einheitliche Dienstleistung gilt. Das deutsche Recht weiche davon in unzulĂ€ssiger Weise ab. Der EuropĂ€ische Gerichtshof hat der entsprechenden Klage der Kommission mit heutigem Urteil stattgegeben. Weiterlesen

Umsatzsteuer: EuGH-Vorlagen zur Sollbesteuerung und zur Margenbesteuerung


Die obersten Finanzrichter zweifeln an der bislang uneingeschrĂ€nkt angenommenen Pflicht zur Vorfinanzierung der Umsatzsteuer durch den zur Sollbesteuerung verpflichteten Unternehmer und am Ausschluss des ermĂ€ĂŸigten Steuersatzes bei der Überlassung von Ferienwohnungen im Rahmen der sog. Margenbesteuerung. Der Bundesfinanzhof hat daher in zwei Revisionsverfahren durch BeschlĂŒsse vom 21. Juni 2017 V R 51/16 und vom 3. August 2017 V R 60/16 Vorabentscheidungsersuchen an den Gerichtshof der EuropĂ€ischen Union (EuGH) gerichtet.

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Margenbesteuerung bei Kreuzfahrtschiffen mit Bustransfer


Eine von einem Reiseunternehmer angebotene Kreuzfahrtschiffsreise einschließlich des Bustransfers der Reisenden zum Abfahrtshafen ist bei Vorliegen der Voraussetzungen der einschlĂ€gigen Vorschriften im Umsatzsteuergesetz eine einheitliche Reiseleistung. Wird der Bustransfer im Gemeinschaftsgebiet bewirkt und wird die Kreuzfahrtreise im Drittlandsgebiet erbracht, unterliegt nach Ansicht der obersten Finanzrichter der Bustransfer der Margenbesteuerung nach § 25 Umsatzsteuergesetz. Mit der Folge, dass der Abzug von VorsteuerbetrĂ€gen hinsichtlich des Bustransfers dann ausgeschlossen ist.

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