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Steuern & Recht

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Keine Mindestbemessungsgrundlage bei Leistungen an vorsteuerabzugsberechtigten Empfänger


Die Finanzgerichtsbarkeit beschäftigte die Frage, ob für die Ermittlung der umsatzsteuerlichen Bemessungsgrundlage für die Verpachtung landwirtschaftlicher Anlagen an eine nahestehende vorsteuerabzugsberechtigte Person die Mindestbemessungsgrundlage maßgeblich ist. Die Richter am Finanzgericht München haben dies in ihrem Urteil vom 27. November 2012 – entgegen der Auffassung der Finanzverwaltung – verneint. Weiterlesen

Beschränkte Anwendung der Mindestbemessungsgrundlage


Die Anwendung der Mindestbemessungsgrundlage gemäß Umsatzsteuergesetz setzt voraus, dass die Gefahr von Steuerhinterziehung oder Steuerumgehung vorliegt. Hieran fehlt es, wenn der Unternehmer von einer nahestehenden Person zwar ein niedrigeres als das marktübliche Entgelt verlangt, seine Leistung aber in Höhe des marktüblichen Entgelts versteuert.

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