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Steuern & Recht

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Ausschluss vom Abgeltungsteuersatz für Kapitaleinkünfte nur bei beherrschendem Einfluss


Zinsen aus dem Darlehen eines mittelbaren Gesellschafters an eine Kapitalgesellschaft können dem gesonderten Steuertarif/Abgeltungsteuersatz von 25 % unterliegen, wenn der Gläubiger der Zinserträge keine nahe stehende Person mit beherrschendem Einfluss auf die Gesellschaft ist. Dies hat der Bundesfinanzhof  – entgegen der von der Finanzverwaltung vertretenen Auffassung- entschieden. Weiterlesen

Finanzierungskosten bei nur mittelbarer KG-Beteiligung weiterhin abzugsfähig?


Der Finanzierungszusammenhang von Gesellschafterdarlehen wird nicht dadurch gelöst, dass der Mitunternehmer seine Beteiligung gegen die Gewährung von Gesellschaftsrechten in eine andere Personengesellschaft einbringt. Das Finanzgericht Düsseldorf hat entschieden, dass in dem Fall einer dann nur mittelbaren Beteiligung auch weiterhin die Schuldzinsen als Sonderbetriebsausgaben berücksichtigt werden können. Weiterlesen

Erbschaftsteuerliche Vergünstigung nur bei unmittelbarer Beteiligung an Kapitalgesellschaft


Ein Schenker ist nur dann unmittelbar am Nennkapital einer Kapitalgesellschaft beteiligt und kann die erbschaftsteuerlichen Vergünstigungen des § 13a Abs. 4 Nr. 3 ErbStG (Verschonungsregelung) in Anspruch nehmen, wenn er zivilrechtlich deren Gesellschafter war. Eine mittelbare Beteiligung genügt nicht. Weiterlesen

Keine Grunderwerbsteuer bei unvollständigem mittelbarem Gesellschafterwechsel


Die mittelbare Änderung des Gesellschafterbestandes einer grundstücksbesitzenden Personengesellschaft ist ausschließlich nach wirtschaftlichen Maßstäben zu beurteilen: Der Gesellschafterbestand muss sich unmittelbar oder mittelbar, d. h. auf den weiteren Beteiligungsebenen, im Ergebnis vollständig geändert haben, so der Bundesfinanzhof in einem Urteil zu § 1 Abs. 2a Grunderwerbsteuergesetz. Weiterlesen

Berechnung der Beteiligungsquote bei mittelbarer Beteiligung an Grundstücksgesellschaft


Der Erwerb einer mittelbaren Beteiligung an einer grundbesitzenden Gesellschaft unterliegt der Grunderwerbsteuer, wenn die erforderliche Beteiligungsquote von 95 Prozent auf jeder Stufe erreicht wird. Einer Ermittlung durch Multiplikation der auf den jeweiligen Beteiligungsstufen bestehenden Beteiligungsquoten erteilte der Bundesfinanzhof (BFH) eine Absage.

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