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Steuern & Recht

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Gewerbesteuerpflicht des Einbringungsgewinns I


Bringt eine nat√ľrliche Person ihren gesamten Anteil an einer gewerblichen Mitunternehmerschaft in eine Kapitalgesellschaft zum Buchwert ein und ver√§u√üert der Einbringende oder sein Erbe einen Teil der erhaltenen Anteile innerhalb der Sperrfrist, so unterliegt der hierdurch ausgel√∂ste Einbringungsgewinn I nach einem aktuellen Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) nicht der Gewerbesteuer, wenn auch die Einbringung zum gemeinen Wert nicht gewerbesteuerpflichtig gewesen w√§re. Weiterlesen

Mitunternehmerschaft auch bei nur kurzfristiger Kommanditistenstellung möglich


Mitunternehmer kann auch sein, wer einen Anteil an einer Personengesellschaft erwirbt, um ihn kurze Zeit sp√§ter weiterzuver√§u√üern. Entscheidend ist, ob der Gesellschafter aufgrund seiner gesellschaftlichen oder einer wirtschaftlich vergleichbaren Stellung Mitunternehmerinitiative aus√ľben kann und Mitunternehmerrisiko tr√§gt. Weiterlesen

Mitunternehmerstellung und sog. Abfärberegelung im Rahmen einer Freiberuflerpraxis


Der Bundesfinanzhof hatte sich in zwei Urteilen mit Fragen der Mitunternehmerschaft und der Gewerblichkeit einer als GbR gef√ľhrten Arztpraxis auseinanderzusetzen. Speziell ging es um die Aufnahme eines sog. ‚ÄěNull-Beteiligten‚Äú oder (Schein)Gesellschafters in die von zwei √Ąrzten gef√ľhrte Augenarztpraxis ‚Äď eine Gestaltung mit weitreichenden und von den Beteiligten¬†nicht kalkulierten steuerlichen Folgen. Weiterlesen

Aufnahme neuer Gesellschafter gegen Zuzahlung


Wird ein neuer Gesellschafter gegen Zuzahlung an die Altgesellschafter in eine Personengesellschaft aufgenommen, sind die Voraussetzungen¬†f√ľr eine steuerneutrale Behandlung nach dem Umwandlungssteuergesetz¬†auch dann nicht erf√ľllt, wenn die Zuzahlung in ein anderes Betriebsverm√∂gen der Altgesellschafter gelangt.

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Gewerbesteuerlicher Verlustvortrag bei Beteiligung eines Kommanditisten als atypisch stiller Gesellschafter der KG


Bringt eine Personengesellschaft ihren Gewerbebetrieb in eine andere Personengesellschaft ein, können vortragsfähige Gewerbeverluste bei fortbestehender Unternehmensidentität mit dem Teil des Gewerbeertrags der Untergesellschaft verrechnet werden, der auf die Obergesellschaft entfällt. Mit dem auf andere Gesellschafter der Untergesellschaft entfallenden Teil des Gewerbeertrags können Verluste aus der Zeit vor der Einbringung nach Auffassung des Bundesfinanzhofs auch dann nicht verrechnet werden, wenn ein Gesellschafter der Obergesellschaft zugleich Gesellschafter der Untergesellschaft ist.

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Beginn der sachlichen Gewerbesteuerpflicht bei Mitunternehmerschaften


Nach st√§ndiger Rechtsprechung beginnt die sachliche Gewerbesteuerpflicht von Gewerbebetrieben erst, wenn alle tatbestandlichen Voraussetzungen hierf√ľr erf√ľllt sind. Nach Ansicht des Bundesfinanzhofs gilt dies f√ľr Personengesellschaften unabh√§ngig von der Rechtsform ihrer Gesellschafter.

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Mindestgewinnbesteuerung: Aussetzung der Vollziehung auf Antrag möglich


Nach den Zweifeln des Bundesfinanzhofs an der Verfassungsmäßigkeit der Mindestgewinnbesteuerung hat das Bundesfinanzministerium in einer aktuellen Verwaltungsanweisung die Aussetzung der Vollziehung in bestimmten Fällen in Aussicht gestellt.

 

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