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Steuern & Recht

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Emissionsrendite statt Marktrendite bei absolutem Zinsbetrag und festgeschriebener Laufzeit


Wird ein absoluter Zinsbetrag für eine Kapitalforderung vereinbart, liegt eine von vornherein zugesagte, eindeutig abgrenz- und bezifferbare Emissionsrendite vor, auch wenn der Zinsbetrag nur auf einen sogenannten Beobachtungszeitraum der gesamten Laufzeit bezogen war. Die im Zuge des Jahressteuergesetzes 2009 für Finanzinnovationen geschaffene Übergangsregelung zur Abwendung der Abgeltungsteuer betrifft die Behandlung von Veräußerungs- und Einlösungsvorgängen in den Jahren ab 2009, nicht aber entsprechende Vorgänge, die im Jahr 2008 abgeschlossen wurden. Weiterlesen

Kursverluste bei Hybridanleihen keine negativen Einkünfte aus Kapitalvermögen


Kursverluste aus der Veräußerung von Hybridanleihen, die keine Emissionsrendite aufweisen, können nicht als negative Marktrendite bei den Einkünften aus Kapitalvermögen angesetzt werden. Dies wäre nur bei solchen Wertpapieren möglich, bei denen eine Vermischung zwischen Ertrags- und Vermögensebene besteht und eine Unterscheidung zwischen Nutzungsentgelt und Kursgewinn schwer möglich ist. Weiterlesen

Berücksichtigung von Verlusten aus Einlösung innovativer Schuldverschreibungen in 2008


Verluste aus der Einlösung von sog. Yield Enhanced Securities sind bei den Einkünften aus Kapitalvermögen in 2008 als negative Marktrendite steuerlich zu berücksichtigen. Mit seinem Urteil reflektiert das Finanzgericht Köln die bis dahin ergangene Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs zu sog. Finanzinnovationen. Weiterlesen

Veräußerungsverlust als negative Marktrendite bei Einkünften aus Kapitalvermögen


Ist die im Veräußerungspreis von Schuldverschreibungen enthaltene Vergütung für die bis zur Veräußerung angefallene Verzinsung nicht eindeutig abgrenzbar, kann der Veräußerungsverlust als sog. negative Marktrendite bei den Einkünften aus Kapitalvermögen berücksichtigt werden. So die höchstrichterliche Schlussfolgerung in einem noch zur alten Rechtslage entschiedenen Fall. Weiterlesen

Kein steuerlicher Verlust bei Bonitätsverschlechterung des Anleiheschuldners


Verluste des Anlegers aufgrund einer Bonitätsverschlechterung des Anleiheschuldners sind grundsätzlich nicht steuerbar und können damit nicht als negative Erträge bei den Einkünften aus Kapitalvermögen berücksichtigt werden.

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