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Steuern & Recht

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Die Besteuerung der privaten Nutzung eines betrieblichen Kfz rechtfertigt keine Minderung des Gewinns aus der Veräußerung des Fahrzeugs


Wird ein zum Betriebsverm√∂gen geh√∂rendes, teilweise privat genutztes Kfz ver√§u√üert, erh√∂ht der gesamte Unterschiedsbetrag zwischen Buchwert und Ver√§u√üerungserl√∂s den Gewinn. Der Umstand, dass die tats√§chlich f√ľr das Fahrzeug in Anspruch genommene AfA infolge der Besteuerung der Nutzungsentnahme f√ľr die Privatnutzung bei wirtschaftlicher Betrachtung teilweise neutralisiert wird, rechtfertigt keine Gewinnkorrektur. Dies hat der Bundesfinanzhof (BFH) in einem aktuellen Urteil entschieden. Weiterlesen

Keine aufwandsbezogene Begrenzung der typisierten privaten Kfz-Nutzungsentnahme


Auch wenn die Anwendung der sogenannten 1 Prozent-Regelung voraussetzt, dass das Fahrzeug zu mehr als 50 % betrieblich genutzt wird, bedeutet es nach einer Entscheidung des Bundesfinanzhofes nicht gleichzeitig, dass die nach der 1 Prozent-Regelung ermittelte Nutzungsentnahme auf 50 Prozent der Gesamtaufwendungen f√ľr das Kfz zu begrenzen ist.
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Keine Billigkeitsmaßnahme bei Bewertung der privaten Kfz-Nutzung nach der 1 %-Regelung


Der Wert f√ľr die Nutzungsentnahme eines betrieblich genutzten Kfz wird nach einer als Billigkeitsma√ünahme erlassenen Kostendeckelungsregelung der Finanzverwaltung aus 2002 durch die Gesamtkosten des Kraftfahrzeugs begrenzt. Diese sind bei entgeltlicher √úberlassung durch einen Gesellschafter an die Gesellschaft nur deren Aufwendungen f√ľr das Fahrzeug, nicht aber die Aufwendungen des Gesellschafters. Weiterlesen

Hinzurechnung der nicht abziehbaren Umsatzsteuer bei Kfz-Privatnutzung


Die aufgrund einer Kfz-Privatnutzung ertragsteuerlich nach Paragraf 12 Nummer 3 Einkommensteuergesetz nicht abziehbare und dem steuerlichen Gewinn hinzuzurechnende Umsatzsteuer ist bei Anwendung der 1 Prozent-Regelung nicht nach ertragsteuerlichen, sondern nach umsatzsteuerlichen Maßstäben zu ermitteln.

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