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Steuern & Recht

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Hinzurechnung von Tätigkeitsvergütung einer KGaA auch bei gewerbesteuerpflichtigem Komplementär


Die von einer KGaA an ihren persönlich haftenden Gesellschafter gezahlten Vergütungen für die Geschäftsführung sind auch dann bei der Ermittlung des Gewerbeertrages der KGaA hinzuzurechnen, wenn der persönlich haftende Gesellschafter – als KapG – selbst der GewSt unterliegt. Bei ihm ist in solchen Fällen nach § 9 Nr. 2b Gewerbesteuergesetz eine entsprechende Kürzung vorzunehmen. Weiterlesen

Keine Korrektur des Gewinns aus dem Wegfall eines negativen Kapitalkontos


Auch ein negatives Kapitalkonto des ausscheidenden Mitunternehmers ist dem Veräußerungspreis gegenüberzustellen und führt damit rechnerisch zur Erhöhung seines Veräußerungsgewinns, soweit es nicht ausgeglichen wird. Dabei kommt es nicht darauf an, aus welchen Gründen das Kapitalkonto negativ geworden ist. Weiterlesen

Laufender Gewinn, Veräußerungsgewinn oder private Vermögensverwaltung ?


Der BFH hat in zwei Urteilen zur sogenannten Verklammerungsthese Stellung genommen, die besagt, dass einzelne Tätigkeiten aufgrund eines einheitlichen Geschäftskonzepts zu einer einheitlichen Tätigkeit zusammengefasst und entsprechend auch steuerlich einheitlich beurteilt werden. Weiterlesen

Ergänzungsbilanz auch für den Komplementär einer KGaA


Die Einlage eines persönlich haftenden Gesellschafters einer KGaA übersteigende Anschaffungskosten sind in einer Ergänzungsbilanz zu erfassen. Bei Ermittlung des Gewinnanteils eines persönlich haftenden Gesellschafters einer KGaA sind folglich Abschreibungen für die in einer Ergänzungsbilanz auszuweisenden Anschaffungskosten zu berücksichtigen. Weiterlesen

Gewerbliche Prägung auch bei Einheits-GmbH & Co. KG möglich


Der gewerblichen Prägung einer sogenannten Einheits-GmbH & Co. KG steht nicht entgegen, dass der im Grundsatz allein geschäftsführungsbefugten Komplementärin im Gesellschaftsvertrag der KG die Geschäftsführungsbefugnis betreffend die Ausübung der Gesellschafterrechte aus oder an den von der KG gehaltenen Geschäftsanteilen an der Komplementär-GmbH entzogen und diese auf die Kommanditisten übertragen wird. Weiterlesen

Betriebsbezogene Ermittlung der tariflichen Steuerermäßigung auf die Gewerbesteuer


Die Begrenzung des Steuerermäßigungsbetrags nach § 35 Absatz 1 Einkommensteuergesetz auf die tatsächlich zu zahlende Gewerbesteuer ist betriebsbezogen – bei mehrstöckigen Personengesellschaften also individuell für jede Personengesellschaft – zu ermitteln. Der Bundesfinanzhof klärt insoweit eine bislang höchstrichterlich noch nicht entschiedene Frage. Weiterlesen

Abspaltung: Verdeckte Gewinnausschüttung bei nachträglicher Änderung der Vermögenszuordnung


Eine nachträgliche Verpflichtung zur Ausgleichszahlung, die im Rahmen einer Abspaltung zwischen Geschwistern geleistet wird, stellt eine verdeckte Gewinnausschüttung dar. Bei der Ausgleichzahlung handelt es sich um einen Wertausgleich zwischen nahestehenden Personen und insofern nicht um einen betrieblichen Vorgang. Weiterlesen

Mehrstufige Organschaft unter Beteiligung von Personengesellschaften


Das Finanzgericht Münster nimmt zur umsatzsteuerlichen Organschaft unter Beteiligung einer Personengesellschaft und der hierzu ergangenen höchstrichterlichen Rechtsprechung Stellung: Liegt eine wirtschaftliche Verflechtung zwischen Konzernspitze und einer Enkelgesellschaft vor, ist eine wirtschaftliche Eingliederung zwischen Konzernspitze und Tochtergesellschaft anzunehmen, wenn die Enkelgesellschaft ihrerseits in die Tochtergesellschaft finanziell, wirtschaftlich und organisatorisch eingegliedert ist. Weiterlesen