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Steuern & Recht

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Abfärberegelung bei abweichendem Wirtschaftjahr nicht schon ab Beginn des Wirtschaftsjahres


Der Bundesfinanzhof hat zur sog. Abfärberegelung entschieden, dass eine Oberpersonengesellschaft von der gewerblich tätigen Unterpersonengesellschaft mit einem abweichenden Wirtschaftsjahr nicht schon mit Beginn der Beteiligung gewerbliche Einkünfte bezieht, sondern erst mit Ende des Wirtschaftsjahres der Unterpersonengesellschaft. Weiterlesen

Mittelbare Änderung des Gesellschafterbestandes aufgrund wirtschaftlicher Betrachtungsweise


Eine mittelbare Änderung des Gesellschafterbestandes einer grundstücksbesitzenden Personengesellschaft kann sich auch unter dem Gesamtbild der Verhältnisse ergeben und dazu führen, dass Grunderwerbsteuer anfällt – nämlich dann, wenn aufgrund spezieller Vereinbarungen ein noch verbliebener Restanteil abweichend vom Zivilrecht dem Neugesellschafter wirtschaftlich zuzurechnen ist. Weiterlesen

Umsatzsteuer: Bemessung der Entnahme unter Berücksichtigung der Wertentwicklung


Wird ein dem Einzelunternehmen zugeordneter Gegenstand einer das Unternehmen fortführenden Personengesellschaft unentgeltlich zur Nutzung überlassen, muss die Entnahme des Gegenstands versteuert werden. Die Entnahme bemisst sich zwar mit dem Einkaufspreis; die Wertentwicklung des entnommenen Gegenstands ist dabei aber zu berücksichtigen. Weiterlesen

Keine Rückstellung für freiwillige Jahresabschlussprüfung einer Personengesellschaft


Für die Verpflichtung zur Prüfung des Jahresabschlusses einer (nicht prüfungspflichtigen) Personengesellschaft darf eine Rückstellung nicht gebildet werden, wenn diese Verpflichtung ausschließlich durch den Gesellschaftsvertrag begründet worden ist. Weiterlesen

Grunderwerbsteuer bei Gesellschafterwechsel durch Abspaltung


Grunderwerbsteuer entsteht auch dann, wenn die Gesellschafterstellung einer zu 100 % am Vermögen einer grundbesitzenden Personengesellschaft beteiligten GmbH aufgrund Abspaltung auf eine andere Personengesellschaft übergeht, an deren Vermögen der Alleingesellschafter der GmbH zu 100 % beteiligt ist. Mit anderen Worten: Eine Nichterhebung der Steuer nach § 6 Abs. 3 GrEStG kommt bei nur mittelbar über eine Kapitalgesellschaft bestehenden Beteiligungen nicht in Betracht. Weiterlesen

Erweiterte Gewerbesteuerkürzung bei Beteiligung an grundstücksverwaltender Mitunternehmerschaft


Das Finanzgericht Berlin-Brandenburg hat entschieden, dass eine gewerblich geprägte GmbH & Co. KG, die an einer vermögensverwaltenden grundbesitzenden GbR beteiligt ist, die erweiterte Grundstückskürzung nach § 9 Nr. 1 Satz 2 Gewerbesteuergesetz in Anspruch nehmen kann. Die nicht rechtskräftige Entscheidung steht allerdings in Kontrast zur Rechtsprechung des Bundesfinanzhofes (BFH). Weiterlesen

Personengesellschaft: Vertragliche Gewinnbegrenzung ist kein Vorabgewinn


Eine gesellschaftsvertraglich vereinbarte Gewinnbegrenzung eines Gesellschafters einer Personengesellschaft ist Bestandteil der allgemeinen Gewinnverteilungsabrede (Restgewinnverteilung) und stellt keinen Vorabgewinn für die übrigen Gesellschafter dar. Weiterlesen