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Steuern & Recht

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Kein Besteuerungsrückfall für Vergütung von Piloten ausländischer Fluggesellschaften


Der Bundesfinanzhof hatte sich in zwei nahezu identischen Entscheidungen erneut mit sog. „Pilotenfällen“ zu beschäftigen (Treaty override/Rückfall des Besteuerungsrechts nach § 50d Abs. 9 Einkommensteuergesetz). Die Piloten waren jeweils in Deutschland ansässig und für die britische Zweigniederlassung einer US-Fluggesellschaft bzw. für eine irische Fluggesellschaft tätig. Der BFH verneint die Anwendung der Vorschrift, wenn die betreffenden Einkünfte im Ausland nur teilweise (und nicht insgesamt) steuerbefreit sind. Weiterlesen

Besteuerung eines im Inland ansässigen Piloten einer österreichischen Fluggesellschaft


Vergütungen für Dienstleistungen, die ein in Deutschland ansässiger Pilot einer in Österreich ansässigen Fluggesellschaft an Bord eines Luftfahrzeuges im internationalen Verkehr erbringt, werden in Deutschland unter Anrechnung der österreichischen Steuer besteuert. Die im Doppelbesteuerungsabkommen vorgesehene Anwendung der Anrechnungs- statt der Freistellungsmethode ist nicht gleichheitswidrig. Weiterlesen

Aufwendungen für Ausbildung zum Berufspiloten als vorweggenommene Werbungskosten


Ausbildungskosten für eine Tätigkeit als Berufspilot sind vorweggenommene Werbungskosten. So entschied das Finanzgericht Münster in Bestätigung diverser höchstrichterlicher Entscheidungen, hat allerdings wegen eines davon abweichenden und derzeit beim Bundesfinanzhof anhängigen Finanzgerichtsurteils die Revision zugelassen. Weiterlesen

Heimatflughafen keine regelmäßige Arbeitsstätte eines Piloten


Der Bundesfinanzhof gab einem Piloten Recht, der gegen den Ansatz der Entfernungspauschale hinsichtlich seiner Fahrten zwischen Wohnung und Heimatflughafen geklagt hatte. Die Begründung des Flugzeugführers ergab sich – berechtigterweise – aus der geänderten BFH-Rechtsprechung zur regelmäßigen Arbeitsstätte (diese ist nur dort, wo sich der ortsgebundene Mittelpunkt der beruflichen Tätigkeit befindet). Weiterlesen

Begründet Standby-Wohnung eines Piloten einen Wohnsitz im Inland?


Das Hessische Finanzgericht hatte sich in zwei Urteilen gegen einen Wohnsitz bei einer Standby-Wohnung bzw. eines Standby-Zimmers eines Piloten ausgesprochen. Für den Bundesfinanzhof ist die Situation jedoch nicht ohne weiteres eindeutig und bedarf der Untersuchung en détail. In einem der Revisionsfälle betreffend ein Standby-Zimmer hat er einige Kriterien aufgestellt, die Sache aber wegen unzureichender Feststellungen des Finanzgerichts nach dort zurückverwiesen. Weiterlesen

Ausbildungskosten einer Flugbegleiterin zur Pilotin als Werbungskosten


Eine erstmalige Berufsausbildung liegt dann vor, wenn diese den Steuerpflichtigen in die Lage versetzt, aus der angestrebten Tätigkeit Einkünfte zu erzielen. Aus diesem Grund sind die Kosten einer Stewardess zur Ausbildung als Verkehrspiloten nicht als Sonderausgaben sondern unbeschränkt als Werbungskosten abzugsfähig. Weiterlesen

Steuerlicher Wohnsitz nur bei uneingeschränkter Verfügbarkeit der Wohnung


Ein Arbeitnehmer, der bereits im Ausland einen Familienwohnsitz hat, begründet – so das Hessische Finanzgericht – in Deutschland dann keinen steuerlichen Wohnsitz, wenn er sich gemeinsam mit Berufskollegen im ständigen zeitlichen Wechsel und ohne uneingeschränkte Verfügungsmöglichkeit eine Wohnung in Deutschland teilt. Diese These steht allerdings momentan auf dem Prüfstand des höchsten Steuergerichts in München. Weiterlesen

Besteuerung von deutschem Flugpersonal britischer und irischer Fluggesellschaften


Das Bundesfinanzministerium hat zur Besteuerung von in Deutschland ansässigem Flugpersonal britischer und irischer Fluggesellschaften ab dem Veranlagungszeitraum 2011 Stellung genommen. Bis dahin war es in Bezug auf die irisch/deutsche Situation bekanntlich zu gerichtlichen Irritationen gekommen. Weiterlesen

Arbeitslohn von Piloten irischer Fluggesellschaften in Deutschland steuerfrei


Der Arbeitslohn eines Piloten, der in Deutschland wohnt, aber an Bord eines Flugzeugs im internationalen Verkehr für eine irische Fluggesellschaft tätig ist, kann in Deutschland nicht besteuert werden. Der BFH wendet sich mit dieser Entscheidung ausdrücklich gegen die Auffassung der Finanzverwaltung.

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