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Steuern & Recht

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Privates Veräußerungsgeschäft bei Verkauf zur Vermeidung der geplanten Anordnung eines Rückbaugebots


Eine steuerlich relevante „Nutzung zu eigenen Wohnzwecken“ liegt nicht vor, wenn der Steuerpflichtige die einem Angehörigen unentgeltlich überlassene Wohnung zeitweilig für wenige Nächte im Jahr als „Zufluchtsmöglichkeit“ (mit-)nutzt.

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Veräußerung eines unentgeltlich bestellten Erbbaurechts kein privates Veräußerungsgeschäft


Erbbauzinsen sind keine Anschaffungskosten für den Erwerb des Erbbaurechts, sondern Entgelt für die Nutzung des erbbaurechtsbelasteten Grundstücks. Die „Anschaffung“ eines Erbbaurechts setzt voraus, dass das Recht im Zeitpunkt der Übertragung bereits bestellt war und der Inhaber des bestehenden Rechts dieses auf den Erwerber entgeltlich überträgt. Weiterlesen

Rückwirkung im Steuerrecht: Berechnung des steuerfreien Wertzuwachses bei Veräußerungsgeschäften


Erneut nimmt der Bundesfinanzhof zur Frage der Aufteilung bzw. Ermittlung des Gewinns aus privaten Veräußerungsgeschäften nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur Rückwirkung im Steuerrecht Stellung und erklärt die zur Gewinnermittlung ergangene Vereinfachungsregelung der Verwaltung (lineare Aufteilung) insoweit nicht für anwendbar. Auch die Zuordnungsfrage der entsprechenden Veräußerungskosten ist nun höchstrichterlich geklärt. Weiterlesen

Zwangsweise Einziehung von Aktien als Veräußerung


Werden im Rahmen eines Insolvenzverfahrens Aktien zwangsweise eingezogen, liegt eine Veräußerung der Aktien vor. Die daraus resultierenden Verluste im Streitjahr  2009 konnten aber trotzdem nicht mit den im selben Jahr aus (anderen) privaten Veräußerungsgeschäften nach § 23 Einkommensteuergesetz erzielten Gewinnen verrechnet werden. Weiterlesen

Verlustverrechnung mit privatem Veräußerungswinn auch bei vermögensverwaltender KG möglich


Gewinne aus privaten Veräußerungsgeschäften, die eine vermögensverwaltende Kommanditgesellschaft aus der Veräußerung des Gesamthandsvermögens erzielt, können mit den für sie festgestellten verrechenbaren Verlusten aus Vermietung und Verpachtung verrechnet werden. Weiterlesen

Rückwirkung im Steuerrecht: Berechnung des steuerfreien Wertzuwachses bei privaten Veräußerungsgeschäften


Der Bundesfinanzhof nimmt zur Ermittlung des Gewinns aus privaten Veräußerungsgeschäften nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur Rückwirkung im Steuerrecht Stellung und erklärt die zur Gewinnermittlung ergangene Vereinfachungsregelung im BMF-Schreiben vom 20. Dezember 2010 insoweit nicht für anwendbar. Die Berechnung muss nach konkreten Zeitabschnitten und nicht linear erfolgen. Weiterlesen

Fremdwährungsgeschäfte: Anerkennung von Verlusten aus privaten Veräußerungsgeschäften


Mit der Entgegennahme eines Fremdwährungsguthabens als Gegenleistung für die Veräußerung von Wertpapieren werden nach einer Entscheidung des Bundesfinanzhofs beide Wirtschaftsgüter getauscht. Das bedeutet, die Wertpapiere werden veräußert und das Fremdwährungsguthaben angeschafft.

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Vorfälligkeitsentschädigungen keine nachträglichen Werbungskosten


Dem Bundesfinanzhof liegt die Frage des Veranlassungszusammenhangs von Vorfälligkeitsentschädigungen mit Einkünften aus Vermietung und Verpachtung bei einer lastenfreien und nicht steuerbaren Grundstücksveräußerung vor. Das Finanzgericht Düsseldorf als Vorinstanz hatte Vorfälligkeitsentschädigungen, die erst nach Ablauf der Zehn-Jahres-Frist des § 23 Einkommensteuergesetz gezahlt wurden, nicht als nachträgliche Werbungskosten anerkannt. Weiterlesen

Investmentfonds: Keine Verlustverrechnungsbeschränkung für private Veräußerungsgeschäfte


Der in § 17 AuslInvestmG enthaltene Verweis auf private Veräußerungsgeschäfte (§ 23 EStG) dient lediglich der Definition der ausschüttungsgleichen Erträge, führt aber nicht zur Anwendung der Regelung über die Verlustverrechnungsbeschränkungen auf Ebene des Investmentfonds. Weiterlesen